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Tai Chi: Tai Chi bedeutet übersetzt "endlose Energie aus der Körpermitte" und hat seinen Ursprung in den chinesischen Schaolin-Klöstern. Bei den sanften Bewegungen des Schattenboxens handelt es sich um ein Abwandlung der Kampfsportart Kung Fu. In China verbreitete sich dieser Sport vor allem nach dem Opiumkrieg (China - Großbritannien) 1842, als viele Chinesen von Opium abhängig waren und Krankheiten rasch um sich griffen. Als Gegenmaßnahme verordnete die chinesische Führung der Bevölkerung Tai Chi.
Bei Tai Chi kommt es auf die richtig Atemtechnik, Bewegung und Konzentration an. Regelmäßige Anwendung führt zur Anregung der Energieflüsse im Körper. Neben der Gesundheitsvorsorge hilft Tai Chi auch bei der Behandlung von Wirbelsäulenproblemen und Depressionen oder Stress.
Prof. Dr. Alexander Meng (Facharzt für Neurologie und Psychiatrie) sieht eine positive Wirkung hinsichtlich Atemtechnik, Kreislauf, Schlaf, Verdauung, Gelenke, Konzentration, gestärktem Immunsystem sowie Gehirn und sieht in Tai Chi eine gute Kombinationsform mit der Schulmedizin. Bei degenerative Alterserscheinungen und schweren neurotischen Störungen sieht er jedoch Vorsicht geboten. (Die Presse, 20.08.2004; Zusammenfassung)

Tattva:
siehe Elemente

Tee: Schwarzer und grüner Tee werden aus derselben Pflanze, Camellia sinensis, gewonnen. Der Unterschied liegt lediglich in der Fermentierung des schwarzen Tees. Beiden wurde in Studien eine therapeutische Wirkung nachgewiesen: vorbeugende Wirkung gegen Alzheimer, verzögertes Wachstum von Prostatakrebs, erhöhte Lebenserwartung bei Eierstockkrebs, erniedrigte Cholesterinwerte und gesenkter Blutdruck. (Quelle: Der Standard, 28.10.2004)

Telepathie:
Ist ein Vorgang bei dem eine Person bewusst oder unbewusst Schwingungen bzw. Gedankenwellen emfpängt, die von einem anderen Mensch bewusst oder unbewusst ausgesandt wurden. In Zusammenhang mit Telepathie spricht man auch vom sechsten Sinn des Menschen.

Tempolimit:
Tempolimits auf Europäischen Autobahnen, Feb. 2005, Quelle: Die Presse (Bild)

Ton:
Der innere Ton hat viele Bezeichnungen: das Wort (Christus), Kalam und Nidai-Asmani (Koran), Nad (Veden), Udgit (Upanishaden), Zarosha (Zoroaster), Naam und Shabd (Meisterheilige wie Kabir).

Träumen: Kleitman und seine Studenten stellten 1952 fest, dass alle Träume von schnellen Augenbewegungen begleitet werden (R.E.M. = Rapid Eye Movement). Andere Studien haben gezeigt, dass wir ungefähr 25 % unseres Schlafes mit Träumen beschäftigt sind. Träume sind äußerst wichtig für unsere psychische Gesundheit, denn oft werden darin die Reize des Alltags verarbeitet. Der Schlaf besteht dabei aus vier Phasen, die wir mehrmals zyklisch durchlaufen, wobei wir nur in der ersten dieser Phasen träumen. Diese Traum-Aktivitäten können in der rechten Gehirnhälfte gemessen werden.

Tsunami:
kommt aus dem Japanischen und bedeutet "Große Welle im Hafen" oder anders ausgedrückt Flutwelle. Tsunamis können von Erdbeben ausgelöst werden und erreichen dabei eine Höhe von bis zu 10 Metern, weil Erdplattenverschiebungen gewöhnlich nicht über diese Größerordnung hinausreichen. Weit größere Zerstörungskraft ergibt sich aber aus Tsunamis, die von Felsstürzen ausgelöst werden. Dabei löst sich Gesteinsmaterial oder brechen Teile von Inseln ab, die in kürzester Zeit derart riesige Wassermassen verdrängen, dass sich daraus Flutwellen mit über hundert Meter Höhe ergeben können.
(Quelle: ORF2, Mega-Tsunami, Welle der Zerstörung, 12.01.2005)

   
    

 
   
         
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