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Wasser: Chemisches Symbol H2O. Ein Wassermolekül wäre bei Zimmertemperatur aufgrund seiner geringen Größe gasförmig. Erst die Wasserstoffbrückenbindung, also die Verbindung mehrer Moleküle zu einem Cluster sorgt dafür, dass Wasser flüssig ist. In diesem Zusammenhang sagte der Chemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling: "Ohne die Wasserstoffbrückenbindung wäre Wasser gasförmig und wir hätten kein Leben auf der Erde."
(Quelle www.ZeitenSchrift.com, 54/07)

Wasserstoff: Chemisches Symbol: H von griech. Hydro. Als häufigster Stoff des Universum wird Wasserstoff als Energieträger der Zukunft betrachtet. Durch die begrenzte Verfügbarkeit von Erdöl ist ein kompletter Umstieg der Weltwirtschaft auf den neuen Energieträger Mitte dieses Jahrhunderts wahrscheinlich. Für die Herstellung von Wasserstoff mittels Elektrolyse sind aber derzeit große Mengen an elektrischer Energie erforderlich.
In Kalifornien existiert schon jetzt ein weites Netz an Wasserstofftankstellen, denn hier dürfen ab 2007 nur mehr die sogenannten "Null-Emissions-Fahrzeuge" angemeldet werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Aus den Auspuffrohren der Fahrzeuge kommt statt umweltschädlichem Kohlenmonoxid nur mehr harmloses Wasser. Damit löst sich auch die Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Oligopol erdölproduzierender Staaten in Luft auf. In Anbetracht der rapide steigenden Nachfrage nach Personenkraftwagen und Kraftstoff in Asien, ein bedeutender Tatbestand. So wird sich die Anzahl der Personenkraftwagen nach einer Schätzung der UNO bis zum Jahr 2030 auf 1,6 Milliarden verdoppeln.
Die Brennstoffzellen-Fahrzeuge stehen in den nächsten Jahren aber noch auf dem Prüfstand, denn ihre Alltagstauglichkeit muß noch unter Beweis gestellt werden. Wie bei vielen neuartigen Technologien werden wohl erst Weiterentwicklungen zu einer besseren Effizienz der Fahrzeuge führen.
(Quelle: Standard-Beilage: Move, 04.12.04;
Microsoft Encarta Professional 2003)


Weltsicherheitsrat:
vgl. Sicherheitsrat, UNO

Wildbret:
ist die Bezeichnung des Fleisches des Geschossenen Wildes. Die rund 115.000 Jäger in Österreich erlegen pro Jahr ca. Stk:
44.000 Rotwild
78.500 Rehwild
25.000 Gamswild
184.000 Hasen
180.000 Fasane.
(Der Standard, 25.11.2004)

WiMax:
WiMax steht für den Standard IEEE-802.16. Er definiert eine Technik, um Funk anstelle von Kabel als Übertragungsmedium in Metropolitan Area Networks (MAN) zwischen Internet-Provider und Kunde einzusetzen. WiMax nutzt je nach Land Frequenzbänder zwischen 2 und 11 GHz (in Österreich ist es das 3,5 GHz-Band) und erreicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 70 Mbit/s. Der Datenempfang ist nur innerhalb einer Funkzelle möglich. Sie hat einen Durchmesser von etwa 26 Kilometern. Die realisierbare Reichweite beträgt also 13 Kilometer zwischen Basisstation und Terminal.
Im Folgestandard 802.16e will das Standardisierungsgremium IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) auch Roaming-Funktionen, also den nahtlosen, unterbrechungsfreien Übergang zwischen einzelnen Funkzellen unterstützen. Neben der Versorgung entlegener bisher vernachlässiger Gebiete, bietet WiMax den Vorteil, daß Benutzer nicht mehr nur an stationäre Anschlüsse gebunden sind, sondern auch mobil effizient ins Breitbandnetz einsteigen können. Die hohe Übertragungs-geschwindigkeit von 70 Mbit/s spricht für sich.
Siehe auch Zugangstechnologien 2004 - 2015 (PDF)
(Quelle: Wirtschaft & Region, November 2004; Beilage in: Der Standard, 18.11.2004)

Winterreifenpflicht: seit 2008 gilt in Österreich eine Winterreifenpflicht für PKWs von 15. November bis 15. März. Für LKWs über 3,5 Tonnen existiert eine ähnliche Bestimmung zur Mitführung von Schneeketten. Beides gilt jedoch nur bei "winterlichen Fahrbahnverhältnissen", wenn sich also Schnee, Matsch oder Eis auf der Fahrbahn befindet.
(Quelle: www.wissenswertes.at)

Wirtschaftlichkeitsprinzip:
Dieses besagt, daß man mit gegebenen Mitteln das maximale Ergebnis anstreben soll oder anderenfalls ein gewünschtes Ergebnis mit minimalen Mitteln erreichen soll. Nach March uns Simon (1969) ist es aber der Normalfall, dass in der Praxis nach zufriedenstellenden Lösungen gesucht wird (wegen nicht verlgeichbarer Alternativen, Informationsüberfluß, etc.).

Wirtschaftskammer Österreich: aktive Mitgliederzahl: 330.000 (Stand Okt. 2004)
(Quelle: Wirtschaftsblatt, 22. Okt. 2004)

Wirtschaftsspionage:
Ein EU-Bericht des Europäischen Parlaments bestätigt die Existenz eines globalen Spionagenetzes des US-Geheimdienstes NSA. Demnach kann der US-Geheimdienst jedes Email, Telefonat und Fax in Europa mitschneiden und nach bestimmten Stichwörtern überprüfen. Relevante Informationen werden in Datenbanken abgelegt und sind so später aufrufbar - dafür sorgt das System Echelon. Es fängt primär wirtschaftsrelevante Nachrichten auf. Wie Echolon zur Bedrohung für Unternehmen werden kann schildert ein Experte von GILC, einer weltweit agierenden Plattform für Freiheit im Internet: "Ein Unternehmen bewirbt sich etwa um ein Projekt in China. Der NSA ist aber der Ansicht, daß die Interessen der USA gefährdet sind, wenn der Auftrag nicht an ein US-Unternehmen geht. Daten, die das österreichische Unternehmen elektronisch verschickt, werden deshalb mitgeschnitten und an die US-Konkurrenz weitergeleitet."
Was kann man nun dagegen tun? Während das Abfangen von Telefonaten und Faxnachrichten nur durch extrem kostspielige Maßnahmen verhindert werden kann raten Experten Unternehmern zumindest vertrauliche Emails zu verschlüsseln. Vorsicht ist jedoch vor amerikanischer Verschlüsselungssoftware geboten, denn die zum Export zugelassene Technologie kann von Chiffrier-Experten in wenigen Sekunden geknackt werden. Deshalb soll nur Software verwendet werden, wo der Hersteller den gesamten Programmcode bekannt gibt, wie z. B. Pretty Good Privacy (PGP), das gratis vom Internet heruntergeladen werden kann: http://www.pgp.com
(WirtschaftsBlatt, 24. Jänner 1998; Zsfg.)

   
    

 
   
         
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