![]() Markus Kollik kam in der Halbzeit ins Spiel und erzielte das vorentscheidende 2 : 0 für Kollerschlag |
Vor eine tollen Zuschauerkulisse startete Kollerschlag - wie auch schon in den letzten Spielen - sehr offensiv und wurde bereits in der 8. Minute mit dem Führungstor belohnt. Nach einem schönen Spielzug über die linke Angriffseite kam der Ball nach einem Abwehrfehler der Gäste zu Franz Lanzerstorfer und dieser ließ sich die Chance nicht entgehen. In der Folge riss bei den Heimischen aber etwas der Faden und Julbach konnte das Spiel offen gestalten bzw. erarbeitete sich eine leichte Feldüberlegenheit. Kollerschlag geriet aber nur einmal bei einem Freistoß von Kehrer in Bedrängnis, Milan Randl konnte den gut angetragenen Flachschuss aber abwehren.
In der Pause brachte Trainer Lanzerstorfer mit Markus Kollik und Markus Rauscher zwei frische Kräfte. Die Wechsel erwiesen sich als Glücksgriff, denn Markus Kollik erzielte bereits in der 53. Minute per Kopf das 2 : 0. Dieses Tor war eine Vorentscheidung, Julbach ließ nun immer mehr nach und Kollerschlag erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Immer wieder wurde die Julbacher Hintermannschaft über die Flanken ausgespielt, zählbare Erfolge stellten sich aber vorerst nicht ein. In der 75. Minute erkämpfte sich Miroslav Kolacek im Mittelfeld den Ball und startete ein energisches Solo. Kurz vor dem gegnerischen Strafraum spielte er den Ball mustergültig zu Martin Wöss und dieser erzielte das 3 : 0. In der letzten Viertelstunde plätscherte das Spiel dahin, interessant wurde es erst wieder in der Nachspielzeit. Die Spieler der Heimmannschaft waren mit ihren Gedanken wohl schon in der Kabine bzw. bei der geplanten Saisonschlussfeier und ermöglichten den Gästen noch zwei Tore durch Reinhard Puffer (91. Minute) und Zdenek Tacha (93.) Die Treffer waren aber nur mehr Ergebniskorrektur, am sicheren Sieg für Kollerschlag konnte Julbach nicht mehr rütteln.
Da der bisherige Tabellenführer Walding beim Auswärtsspiel in Nebelberg über ein torloses Unentschieden nicht hinauskam, überwintern die Lanzerstorfer-Schützlinge auf dem ersten Rang.
![]() Libero Josef Hutsteiner spielt schon seit Wochen in Hochform und stand auch beim Match in St. Oswald wieder bombensicher. Der Routinier versteht sich perfekt mit den neuen Tormann Milan Randl und hat daher großen Anteil an den wenigen Gegentoren. |
Nach Seitenwechsel wollte Kollerschlag mit dem Wind im Rücken wieder initiativer werden, das Vorhaben gelang allerdings nicht. Die Heimischen blieben am Drücker und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor von Milan Randl auf. Dieser konnte aber ein Gegentor verhindern und hatte bei einem Lattenpendler von Herbert Zach auch das nötige Glück.
Die Schlussminuten waren von Hektik geprägt. St. Oswald warf alles nach vorne und forderte bei 2 brenzligen Situationen vergeblich einen Elfmeter. Auf der Gegenseite kam Miroslav Kolacek nach einem schnellen Konterangriff frei zum Schuss, Heimgoalie Vaclena konnte den Ball aber zur Ecke abwehren.
Wer ist die Nummer 1 im oberen Mühlviertel
?
Mit Julbach, Nebelberg, Öpping, Peilstein, Sarleinsbach und Kollerschlag
sind heuer 6 Mannschaften aus der unmittelbaren Nachbarschaft in der 1. Klasse
Nord engagiert. Diese Konstellation sorgt natürlich für brisante Derbies und
gute Stimmung auf den Fußballplätzen. In der letzten Herbstrunde trifft
Kollerschlag am Samstag, 5.11., Spielbeginn 14 Uhr, zu Hause auf
die überraschend starken Julbacher. Der Sieger dieses Duells übernimmt vorübergehend
auf jeden Fall die Tabellenführung und kann dann am Sonntag den Nebelbergern,
die Walding zu Gast haben, die Daumen drücken.
Da sich die Verletztenliste gelichtet hat, kann Kollerschlags Trainer Franz Lanzerstorfer für das Derby gegen Julbach aus dem Vollen schöpfen. Ein Heimsieg als Abschluss einer sehr erfolgreichen Herbstsaison wäre natürlich die Krönung, zumal der letzte Heimsieg gegen Julbach in einem Meisterschaftsspiel bereits über 15 Jahre zurückliegt (3 : 1 am 30.9.1990). In Kollerschlag könnte man aber auch mit einem Unentschieden leben - damit wäre nämlich Platz 1 in der "Obermühlviertler-Tabelle" gesichert.
![]() Philipp Ringenberger erzielte mit einem unglücklichen Eigentor in der 65. Minute den Ausgleich für Stroheim. |
5 Minuten später hatte Markus Rauscher die große Chance auf das 2 : 0, als er nach einem weiten Einwurf von Kolacek aus 7 Metern unbedrängt zum Kopfball kam. Der starke Gästetormann Alexander Schörflinger konnte den Ball aber mit einem tollen Reflex abwehren. Der Nachschuss von Martin Wöß ging „in die Wolken“. In der Folge wurde Stroheim immer stärker. Die Gäste präsentierten sich nach den Anfangsschwierigkeiten als laufstarke Truppe, die vor allem im Mittelfeld und im Defensivbereich zu überzeugen wusste.
Nach Seitenwechsel blieb das Spiel ausgeglichen und spannend. Stroheim erarbeitete sich eine leichte Überlegenheit im Mittelfeld, am Sechzehner der Heimischen war allerdings Endstation. Kollerschlag blieb im Konter gefährlich und hatte auch die besseren Torchancen. Markus Kollik und Martin Wöß waren mit ihren Schüssen aus guter Distanz allerdings nicht erfolgreich. In der 65. Minute fiel das Ausgleichstor – jedoch praktisch ohne Eingreifen der Gäste. Einen Abschlag der Stroheimer Hintermannschaft beförderte Kollerschlags Franz Lanzerstorfer per Kopf in den eigenen Sechzehnmeterraum. Dort stand Philipp Ringenberger und wollte den Ball zu Tormann Randl köpfeln. Der Goalie war aber bereits auf dem Weg aus dem Tor und wurde daher von Ringenberger überhoben. Die Gästespieler waren aufmerksame Beobachter der Szene und konnten, ohne aktiv werden zu müssen, jubelnd abdrehen.
In der Schlussphase gab es nur noch eine erwähnenswerte Szene. Der starke Gästestürmer Markus Breuer kam nach einem Missverständnis in der Kollerschlager Hintermannschaft völlig freistehend an den Ball. Alleine vor Tormann Randl zögerte er allerdings zu lange und konnte von Josef Krenn noch gestört werden – diese Chance hätte Breuer zum Siegestor für Stroheim verwerten MÜSSEN. Im direkten Gegenzug hatte Martin Wöß dann den Sieg für Kollerschlag am Fuß, sein Schuss ging allerdings über das Gästetor.
In der vorletzten Herbstrunde trifft Kollerschlag am Sonntag, 30.10.2005 - Spielbeginn 14.30 Uhr (!!), auswärts auf St. Oswald bei Haslach. Gegen den Tabellenachten, der aber nur 6 Punkte hinter den Lanzerstorfer-Schützlingen liegt, wäre ein Sieg natürlich optimal. Um die Oswalder auf Distanz zu halten, würde aber auch ein Unentschieden genügen. Man darf gespannt sein, ob die Kollerschlager ihre zuletzt gezeigte Auswärtsstärke (3 Siege in Folge) auch gegen St. Oswald ausspielen können.
![]() Nach dem Treffer in der Vorwoche beim 1 : 1 gegen Walding war der 17-jährige Martin Löffler auch in Hofkirchen erfolgreich. Mit seinem Tor zum 2 : 0 in der 70. Minute stellte er die Weichen auf Sieg für Kollerschlag. |
Die Gäste, bei denen Miroslav Kolacek (gesperrt) und Martin Wöss (verletzt) fehlten, begann zwar nominell mit drei Stürmern, ein Offensivspektakel wurde allerdings nicht geboten. Die erste Chance hatte Hofkirchen nach einem schönen Spielzug durch die Mitte, Petr Hruska scheiterte jedoch an Landsmann Milan Randl. In der 12. Minute tauchte Kollerschlag erstmals gefährlich vor dem Tor der Heimischen auf, Markus Kollik brachte den Ball aber nicht an Tormann Schlagnitweit vorbei. Kurz darauf konnte Hofkirchens Goalie einen Schuss von Thomas Lanzerstorfer gerade noch über die Latte drehen und auch bei einem Freistoß von Markus Rauscher hatte er einige Schwierigkeiten. In der 34. Minute wurde Markus Rauscher ideal freigespielt und marschierte alleine auf das Hofkirchner Gehäuse zu. Seinen Querpass setzte Markus Kollik zunächst an die Stange. Von dort kam der Ball aber wieder zu Rauscher und dieser staubte zum 1 : 0 für Kollerschlag ab. Die Heimischen reklamierten zwar heftig eine angebliche Abseitsstellung, der Treffer zählte aber. Gleich darauf hatte Roland Lindorfer eine große Ausgleichschance. Sein Kopfball aus 5 Metern konnte aber von Gästegoalie Randl mit einem unglaublichen Reflex abgewehrt werden.
Nach Seitenwechsel war Hofkirchen zwar spielbestimmend, zwingende Torchancen konnten gegen die von Libero Josef Hutsteiner wieder hervorragend organisierte Kollerschlager Hintermannschaft aber nicht herausgespielt werden. Die Gäste suchten ihr Heil in Konterangriffen. In der 70. Minute fiel dann die Entscheidung zugunsten von Kollerschlag. Markus Kollik setzte sich nach einem Einwurf gegen zwei Hofkirchnern durch und flankte ideal auf Martin Löffler, welcher per Kopf auf 0 : 2 stellte. In der Schlussphase änderte sich nicht viel am Charakter des Spieles. Die Heimmannschaft erspielte sich ein Übergewicht im Mittelfeld, am Sechzehner der Gäste war allerdings Endstation. In der 90. Minute hatte Hofkirchen dann sogar noch Glück, als Schiedsrichter Nubert nach einem klaren Foul an Markus Rauscher nicht auf den Elferpunkt zeigte, sondern auf Eckball entschied.
In der nächsten Runde trifft Kollerschlag zu Hause auf Stroheim. In der letzten Saison kämpften die beiden Teams bis zum Schluss gegen den Abstieg und schafften den Klassenerhalt mit Glück bzw. durch die Schützenhilfe anderer Mannschaften. In der laufenden Saison ergibt sich ein Duell an der Tabellenspitze, denn Stroheim liegt nur 3 Punkte hinter Tabellenführer Kollerschlag auf Rang 4. Bei den Lanzerstorfer-Schützlingen kehrt Miroslav Kolacek nach seiner Sperre wieder zurück und vielleicht werden auch Gerhard Krenn und Martin Wöß wieder fit.
![]() Spielsponsor Otto Scherer übergab vor Spielbeginn einen neuen Matchball an Kapitän Josef Hutsteiner. |
In der Halbzeit kam bei Kollerschlag der angeschlagene Torjäger Martin Wöß ins Spiel und Alois Hain feierte sein Comeback nach fast viermonatiger Verletzungspause. Die beiden Stürmer brachten in der Anfangsphase der zweiten Spielhälfte frischen Schwung in das Angriffsspiel der Heimischen. Alois Hain hatte in der 55. Minute sogar das Führungstor am Fuß, er schoss nach einem Eckball aber einen Gegenspieler an. In der Folge wurde Walding wieder stärker und hatte 3 Chancen durch Lüftner, Borovec und Schatzl. Da auch die Gäste ihre Chancen nicht verwerten konnten, blieb es beim Remis.
In der nächsten Runde trifft Kollerschlag auswärts auf Hofkirchen. Die Hofkirchner haben sich nach den Niederlagen gegen Julbach und Stroheim wieder erfangen und gegen St. Oswald mit 2 : 1 gewonnen. Derzeit liegt Kollerschlag auf Rang 2 und Hofkirchen befindet sich auf dem 8. Platz. Die beiden Mannschaften trennen allerdings nur 3 Punkte.
![]() Christoph Aumüller brachte Kollerschlag nach herrlicher Vorarbeit des später ausgeschlossenen Miroslav Kolacek bereits in der 10. Minute in Führung
|
Die zweite Hälfte begann für Kollerschlag alles andere als ideal. Beim ersten schnellen Antrittt verletzte sich Goalgetter Wöss und musste wenig später mit Verdacht auf eine Leistenzerrung ausscheiden. Sein Ersatz Gabriel Molski hatte gleich darauf das 3 : 0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch zweimal nur knapp. In der 55. Minute gab es verfrühten Jubel bei Kollerschlag, als Miroslav Kolacek nach einem weiten Pass von Aumüller einschoss. Der Schiedsrichter gab den Treffer nämlich wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht. Nach einer Stunde lief Markus Rauscher nach einem schnellen Konterangriff alleine auf den Tormann der Heimischen zu, ließ dieses große Chance auf die endgültige Entscheidung aber aus. Nach dieser vergebenen Chance blieb Rauscher weiterhin im Mittelpunkt des Geschehens, allerdings im negativen Sinn. In der 65. Minute sah er wegen Kritik die Gelbe Karte und nur 3 Minuten später flog er wegen des gleichen Vergehens mit Gelb-Rot vom Platz. Die Heimischen, die bis dahin in der zweiten Spielhälfte eigentlich keine nennenswerten Chancen hatten, warfen nun alles nach vorne und wurden bereits in der 70. Minute mit dem Anschlusstor belohnt – Tobias Pavel war mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich. Gleich darauf hatten die Gäste Glück, als ein Schuss von Harald Würzl von der Aussenstange ins Feld zurück prallte.
In der Schlussphase stand die Abwehr der Gäste wieder sicherer und so kam Kollerschlag gegen die anstürmenden Kleinzeller trotz numerischer Unterlegenheit zu einigen Konterchancen. Dabei wurde Miroslav Kolacek immer wieder gut eingesetzt, konnte aber jeweils gestoppt werden. Schiri Schrögenauer war in dieser Phase auf der Seite der Heimischen, weil er bei kritischen Aktionen jeweils gegen Kolacek entschied. In der 90. Minute gab es wieder einen Konterangriff der Gäste. Kolacek wurde im Laufduell mit Libero Leitner umgerissen, Schiri Schrögenauer entschied aber wieder einmal auf Freistoß für die Heimmannschaft. Im Fallen verletzte sich Kolacek am Knie und der Kleinzeller lag auf dem verletzten Bein des Legionärs. Kolacek wollte sich befreien, wobei er Leitner einen leichten Tritt versetzte. Diesen Tritt ahndete Schiri Schrögenauer als Nachschlagen und schloss Kolacek aus. Beim Abgang wurde der Kollerschlager von 2 Kleinzeller Spielern heftig attackiert, diese Aktionen übersah der Schiri aber gnädig.
Am Ergebnis änderte das Theater kurz vor Spielschluss nichts mehr, Tatsache ist aber, dass den Lanzerstorfer-Schützlingen kommenden Sonntag beim großen Schlager gegen Tabellennachbar Walding wichtige Mannschaftsstützen fehlen werden.
![]() Nach einem Foul an Miroslav Kolacek gab es in der 60. Minute Elfmeter für Kollerschlag, welcher zum spielentscheidenden Tor führte. |
In der Anfangsphase merkte man keinen Unterschied zwischen dem Tabellenschlusslicht und der Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel. Bereits in der 3. Minute hatten die Gäste die erste Chance, der Schuss von Christopher Baschinger ging allerdings knapp daneben. Dann gab es drei Chancen für die Heimischen, ein Torerfolg blieb aber aus (Wöss, Kollik und Kolacek scheiterten). In der 21. Minute setzte der Haibacher Daniel Brandstötter einen Kopfball an die Stange. Nur eine Minute später bewahrte Kollerschlags Tormann Milan Randl sein Team vor einem Rückstand, als er dem heranstürmenden Christopher Baschinger den Ball vom Fuß nahm. In der 33. Minute hatte Kollerschlag Pech, als ein Kopfstoß von Martin Wöss von der Stange zurückprallte. 10 Minuten später hielt Gästegoalie Klaus Baschinger einen tollen Schuss von Miro Kolacek und auch den Abstauber von Markus Rauscher konnte der starke Goalie ins Torout lenken. Praktisch mit dem Pausenpfiff klärte Philipp Ringenberger in letzter Sekunde für Kollerschlag, indem er sich in einen Querpass warf und den Ball mit dem Gesicht ins Out lenkte.
Nach Seitenwechsel häuften sich die Chancen für die Heimischen, Martin Wöss scheiterte allerdings drei Mal in aussichtsreicher Position. Als der Schiri in der 60.Minute nach einem Foul an Kolacek auf den Elferpunkt zeigte, ließ sich Goalgetter Wöss die Chance aber nicht entgehen und stellte auf 1 : 0 für sein Team. In der Folge hatte Kollerschlag zwar die besseren Chancen, weil diese aber ausgelassen wurden, blieb es bis zur letzten Minute spannend. In der 94. Minute trat dann der ansonsten gute Schiri Zorko in den Mittelpunkt und schloss Philipp Ringenberger (Kollerschlag) und Thomas Kehrer (Haibach) wegen Tätlichkeit aus, obwohl die Rangelei zwischen den beiden Spielern eigentlich nicht nennenswert war.
Am kommenden Sonntag trifft Kollerschlag auswärts auf Kleinzell (Spielbeginn 16 Uhr). Die Kleinzeller haben bisher 6 Punkte auf ihrem Konto und stehen bereits etwas unter Zugzwang. Aber auch Kollerschlag muss punkten, wenn man vorne dranbleiben will.
![]() Goalgetter Martin Wöss erlitt kurz nach Spielbeginn ein Cut an der rechten Schläfe. Trotz dieser Verletzung wurde er mit 2 Treffern zum Matchwinner für Kollerschlag |
Gleich nach Seitenwechsel durften die zahlreichen Kollerschlager Fans den Führungstreffer ihrer Mannschaft bejubeln. Martin Wöss kam an der Strafraumgrenze an den Ball und schoss mit links ins lange Eck. Torhüter Martin Reisinger hatte keine Chance und die Gäste waren verdientermaßen in Führung. In der Folge versuchte Peilstein das Spiel noch zu drehen, Kollerschlag war aber an diesem Tag einfach zu stark. Die Verteidigung hatte die schnellen Stürmer der Heimischen immer gut im Griff und wenn diese dann doch zu Chancen kamen, war Tormann Milan Randl zur Stelle. In der 70. Minute erzielte Gabriel Molski das entscheidende 3 : 1 für die Gäste. Nach einem Gestocher im Peilsteiner Strafraum war der 18-jährige Youngster zur Stelle und erzielte sein erstes Meisterschaftstor für Kollerschlag.
In der Schlussphase wurde es teilweise hektisch, was vor allem auf einige unverständliche Schiripfiffe zurückzuführen war. Kurz vor Schluss gab es Elferalarm, doch der Schiri ließ nach einem Foul von Kraml an Miroslav Kolacek weiterspielen. Schließlich blieb es beim 3 : 1 für Kollerschlag.
![]() Markus Kollik erzielte in der 54. Minute den Anschlusstreffer. Die sonstigen Angriffsbemühungen der Kollerschlager wurden allerdings nicht belohnt. |
In der 21. Minute musste Kollerschlags Libero Josef Hutsteiner mit einer Oberschenkelverletzung ausscheiden und 5 Minuten später gingen die Gäste in Führung. Nach einem Abspielfehler der Kollerschlager im Mittelfeld wurde Oeppings Legionär Miroslav Matha ideal freigespielt und netzte zum 0 : 1 ein. Wenige Minuten später hatte Martin Wöss die große Chance auf den Ausgleich, sein Kopfball prallte allerdings von der Innenstange ins Feld zurück. In der 40. Minute wurde Gästespieler Stefan Plöderl nach einem schweren Foul an Gerhard Krenn ausgeschlossen. Gleich darauf scheiterte Thomas Lanzerstorfer mit einem schönen Schuss an Gästegoalie Cernoch. Praktisch mit dem Pausenpfiff gelang Oepping das vorentscheidende 2 : 0 durch ein Tor der Extraklasse. Miroslav Matha kam am Mittelkreis zum Ball, sah, dass Kollerschlags Tormann Milan Randl zu weit vor seinem Kasten stand und zog ab. Der Schuss aus 50 Metern war für Randl nicht mehr zu erreichen und landete im Netz. Zusätzlich zum 0 : 2 gab es für die Heimischen noch eine schlechte Nachricht - Gerhard Krenn musste ebenfalls wegen einer Oberschenkelverletzung vom Feld.
Als Markus Kollik nach einem schweren Schnitzer in der Oeppinger Hintermannschaft kurz nach Seitenwechsel das 1 : 2 erzielte, keimte bei Kollerschlag wieder Hoffnung auf einen Punktgewinn auf Aber nur eine Minute später kam Dominik Schürz an der Strafraumgrenze frei zum Ball und zirkelte diesen ins Kreuzeck zum 1 : 3. In der Folge hatte Kollerschlag aufgrund der numerischen Überlegenheit mehr Spielanteile, die Gäste verteidigten aber geschickt und hatten bei zwei großen Chancen von Martin Wöss auch Glück, dass der Goalgetter der Kollerschlager momentan einfach nicht trifft. Durch die Offensivbemühungen der Heimischen kamen die Gäste immer wieder zu Konterchancen. Einen dieser schnellen Gegenangriffe schloss der eingewechselte Mark Sigl in der 80. Minute zum 4 : 1 ab. Damit war die Partie entschieden und die erste Heimniederlage für Kollerschlag besiegelt.
In der nächsten Runde trifft Kollerschlag auswärts auf Tabellenführer Peilstein. Das Match findet bereits am Samstag, 17. September um 16.30 Uhr statt.
![]() Kollerschlags Tormann Milan Randl war trotz einer noch immer nicht ganz ausgeheilten Knieverletzung ein sicherer Rückhalt und ließ sich von den hohen Bällen, die immer wieder in den Strafraum geschlagen wurden, nicht verunsichern. (Foto Dipl.Ing. Josef Jungwirth, Nebelberg) |
Nach Seitenwechsel hatte Miro Kolacek neuerlich eine tolle Chance zur Kollerschlager Führung. Nach einer idealen Flanke erwischte er das Leder aber nicht optimal und sein Kopfstoß ging neben das Tor. In der 70. Minute hatten die Heimischen ihre größte Gelegenheit, der eingewechselte Routinier Klaus Reisinger knallte den Ball aber über das Gästetor. Als dann Martin Wöss in der 80. Minute mit einem Heber erneut scheiterte, war das torlose Unentschieden besiegelt.
Die zahlreichen Zuschauer waren sich nach dem Match in der Beurteilung einig: Ein tolles Fußballspiel mit Rasse und Klasse und trotz der fehlende Torerfolge eine Werbung für den Fußball in der 1. Klasse Nord.
In der nächsten Runde kommt Öpping nach Kollerschlag. Trotz der momentanen Negativbilanz (0 Punkte, 4 : 16 Tore) sind die Öppinger nicht zu unterschätzen. Dennoch wollen die Kollerschlager mit einem Sieg an der Tabellenspitze dranbleiben. Das Match findet am Sonntag, 11.9.2005, statt und beginnt um 16 Uhr.
![]() Thomas Lanzerstorfer leistete mit seinem Treffer zum 2 : 0 einen wichtigen Beitrag zum zweiten Heimsieg in Folge. |
Nach Seitenwechsel agierten die Gäste etwas offensiver, sodass Kollerschlag zu einigen Konterchancen kam, ein zählbarer Erfolg stellte sich jedoch bei keiner Mannschaft ein. In der 65. Minute foulte Kollerschlags Tormann Thomas Friedl den durchbrechenden Bernhard Oberngruber außerhalb des Sechzehners. Dem guten Schiri Lehner blieb nichts anderes übrig, als den Tormann mit Rot vorzeitig unter die Dusche zu schicken. Die Heimischen hielten aber trotz der numerischen Unterlegenheit gegen die nun immer vehementer stürmenden Sarleinsbacher dagegen und ließen nur wenige Chancen der Gäste zu. Kurz vor Schluss wurde es aber noch einmal spannend. Die Kollerschlager Hintermannschaft brachte das Leder nicht aus der Gefahrenzone, im Getümmel schoss Thomas Lanzerstorfer seinen Mannschaftskollegen Manuel Löffler an und von diesem sprang der Ball ins eigene Tor. Der Anschlusstreffer kam aber zu spät und so blieb es beim verdienten Heimsieg der Kollerschlager.
Bereits am kommenden Samstag, 3.9.2005, findet das Lokalderby Nebelberg : Kollerschlag statt (Spielbeginn 17 Uhr!!). Beide Mannschaften haben in den ersten 3 Runden jeweils zwei Siege gefeiert und sind daher in der Tabelle nur durch die Tordifferenz getrennt. Dass der Sieger des Derbys an der Tabellenspitze dran bleibt, ist natürlich Motivation für beide Teams.
Man darf gespannt sein, ob Kollerschlag die negative Derbybilanz in Meisterschaftsspielen (7 Siege, 3 Unentschieden, 12 Niederlagen) verbessern kann. Grundsätzlich wäre man bei Kollerschlag natürlich schon mit einem Unentschieden zufrieden, aber vielleicht „darf´s a bisserl mehr sein“?
![]() Bürgermeister Franz Saxinger stellte sich als erster Gönner bei der Sportunion Kollerschlag ein und montierte sein Widmungsschild im Beisein von Sektionsleiter Willi Löffler (Mitte) und Obmann Heinz Lorenz gleich selbst. |
![]() In der Vorwoche beim Sieg gegen Altenfelden waren die Legionäre aus Tschechien noch die gefeierten Helden in Kollerschlag, in St. Peter mussten sowohl Miroslav Kolacek als auch Tormann Milan Randl bereits in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt vom Feld. Die Kollerschlager hoffen nun auf eine schnelle Genesung des Duos. |
Nach Seitenwechsel bäumte sich Kollerschlag noch einmal auf und bestimmte das Spiel, große Chancen blieben allerdings Mangelware. Die Heimischen waren im Konter immer wieder brandgefährlich und nutzten in der 73. Minute einen dieser schnellen Gegenangriffe zum entscheidenden 3 : 0 – Torschütze Günther Höller. In der 87. Minute erzielte Markus Rauscher noch den Ehrentreffer für Kollerschlag.
Aufgrund der langen Verletztenliste (Alois Hain, Heinz Höglinger, Michael Pfleger, Milan Randl und Miroslav Kolacek) läuten in Kollerschlag schön langsam die Alarmglocken. Die Zusammenstellung einer schlagkräftigen Reservemannschaft ist praktisch unmöglich und auch für die Kampfmannschaft gehen die Alternativen schön langsam aus. Bis zum Derby gegen Sarleinsbach am kommenden Sonntag, 28.8.2005, Spielbeginn 16 Uhr, wird sich an der Situation wohl nicht sehr viel ändern, dennoch wollen die Lanzerstorfer-Schützlinge zu Hause auf jeden Fall ungeschlagen bleiben.
![]() Die Neuzugänge Franz Lanzerstorfer jun. und Tormann Milan Randl freuen sich gemeinsam mit dem zweifachen Torschützen Miroslav Kolacek über den gelungenen Start in die Saison 2005/06 |
Nach Seitenwechsel fixierten Kolacek und Kollik den Sieg mit einem Doppelschlag (56. und 58. Minute). Besonders erwähnenswert das Tor von Kolacek. Der an diesem Tag besonders gut aufgelegte Legionär stoppte sich eine weite Flanke mit der Brust, ließ anschließend seinen Gegenspieler mit einer eleganten Drehung aussteigen und schoss den Ball mit links in lange Eck - ein wirklich sehenswerter Treffer.
Das Ehrentor für Altenfelden erzielte Stefan Gattringer in der 73. Minute aus einem Elfer nach einem unnötigen Foul von Gerhard Krenn. Wenige Minuten später hatten die Gäste noch die Chance auf das 2 : 4, Kollerschlags neuer Tormann Milan Randl konnte aber mit dem Fuß abwehren. Diese zwei Aktionen waren eigentlich die einzig nennenswerten Offensivtaten der Altenfeldner.
In den Schlussminuten hatte Martin Wöss zweimal ein weiteres Kollerschlager Tor am Fuß. Der sonst so treffsichere Goalgetter hatte aber Ladehemmung und beförderte den Ball aus aussichtsreicher Position über bzw. neben das Gästetor.
Am kommenden Sonntag gastiert Kollerschlag bei St. Peter am Wimberg, Spielbeginn ist um 17 Uhr. Die Lanzerstorfer-Schützlinge wollen möglichst ungeschlagen bleiben, mit einer Leistung wie gegen Altenfelden könnte gegen den Aufsteiger sogar etwas mehr drinnen sein.
![]() Sponsor Simon Rott (hinten links) mit der erfolgreichen Kollerschlager Kampfmannschaft nach dem 4 : 1-Auftaktsieg gegen Altenfelden. Hockend v.l.n.r.: Gerhard Krenn, Markus Rauscher, Martin Wöss, Markus Kollik, Thomas Friedl, Milan Randl, Kapitän Josef Hutsteiner, Martin Löffler, Franz Lanzerstorfer Stehend v.l.n.r.: Sponsor Rott, Trainer Franz Lanzerstorfer, Thomas Lanzerstorfer, Philipp Ringenberger, Josef Krenn, Roman Zöchbauer, Miroslav Kolacek, Manuel Löffler, Heinz Höglinger, Christoph Aumüller, Sektionsleiter Willi Löffler und Masseur Hermann Baumüller |
![]() Die Sponsorenvertreter mit den geehrten und neu eingekleideten Nachwuchskickern der Sportunion Kollerschlag. Hockend v.l.n.r.: Patrick Lorenz, Daniel Moser, Stefan Schichl, Thomas Rauscher, Hannes Krenn, Manuel Ecker, Hannes Hutsteiner Stehend v.l.n.r.: Jugendwart Roman Zöchbauer (Baufirma Hehenberger, Peilstein), Trainer Franz Hutsteiner, Mathias Hurnaus, Mario Neundlinger, Jürgen Rauscher, Klaus Husteiner, Tobias Reiter, Sektionsleiter Willi Löffler und Gerald Höglinger (Firma Fliesen Gerald, Sauedt) |
Beim Saisonauftakt der Kampfmannschaft wurden die in der vergangenen Saison
erfolgreichen U15-Kicker der Sportunion Kollerschlag geehrt. Neben den
Meistermedaillen des Fußballverbandes erhielten die Nachwuchstalente auch eine
neue Trainingsgarnitur, welche von den Firmen Hehenberger aus Peilstein und
Fliesen Gerald aus Kollerschlag (Sauedt) gesponsert wurde.
Nach einer erfolgreichen Vorbereitungszeit startet die Meisterschaft am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen Altenfelden
![]() Kollerschlags neuer Tormann Milan Randl aus Budweis wurde von den Turnierorganisatoren zum besten Torhüter des Turniers gewählt. |
In der Vorrunde trafen die Lanzerstorfer-Schützlinge auf die gastgebenden
Landesligakicker aus Putzleinsdorf. Kollerschlag agierte dabei taktisch
sehr diszipliniert und konnte relativ gut mithalten. In der 10. Minute gingen
die Gäste sogar in Führung - Martin Wöss nutzte einen Schnitzer in der
Putzleinsdorfer Hintermannschaft und überhob Tormann Traxler. Die Freude bei
den Kollerschlagern währte aber nur kurz, denn Wolfgang Burgstaller
gelang schon wenige Minuten später nach einem energischen Solo der Ausgleich.
In der Folge konnten die Gäste die Partie aber offen halten und hatten selbst
auch Chancen. Putzleinsdorf war natürlich tonangebend, ein eklatanter
Klassenunterschied war allerdings nicht zu merken. 5 Minuten vor Schluss hatte
Miroslav Kolacek das Führungstor für Kollerschlag am Fuß, er schoss aber,
nachdem er seinen Gegenspieler elegant umspielt hatte, knapp über das Gehäuse
der Landesligaelf. In der allerletzten Minute hatten dann die Gäste Glück, als
ein Stanglpass von Helmut Zeller von den Angreifern nicht im Tor untergebracht
werden konnte.
Im Elfmeterschießen ging Kollerschlag durch Josef Hutsteiner in Führung und
Edin Kendic konnte für Putleinsdorf ausgleichen. Der zweite Kollerschlager Schütze
war Manuel Löffler, auch er verwandelte sicher. Putzleinsdorfs Neuzugang Helmut
Zeller scheiterte anschließend an Kollerschlags neuem Goalie Milan Randl
und Martin Wöss machte mit dem 3 : 1 alles klar für Kollerschlag.
Nachdem sich Hofkirchen im zweiten Vorrundenspiel gegen Sarleinsbach mit 2 :
1 durchgesetzt hatte, kam es zum Finalspiel Kollerschlag : Hofkirchen.
Die Lanzerstorfer-Schützlinge begannen dabei überfallsartig und gingen bereits
in der ersten Minute durch Miroslav Kolacek in Führung. In der Folge
entwickelte sich ein ausgeglichenes Match mit Chancen auf beiden Seiten. Nachdem
Milan Randl eine große Ausgleichschance von Petr Hruska zunichte machen konnte
scheiterte Martin Wöss auf der Gegenseite nach einem schönen Pass von Kollik.
In der 25. Minute konnte Hofkirchens Tormann einen von Josef Hutsteiner scharf
geschossenen Freistoßball nur kurz wegschlagen, Markus Rauscher war zur
Stelle und stellte auf 2 : 0 für Kollerschlag.
In der zweiten Halbzeit war dann Hofkirchen die bessere Mannschaft und erzielte
durch Roland Lindorfer auch schnell das Anschlusstor. In weiterer Folge
stand den Kollerschlagern das Glück zur Seite, als ein Schuss von Hruska von
der Stange ins Feld zurück prallte. In dieser Phase konnte sich auch Milan
Randl einige Male auszeichnen - der neue Kollerschlager Tormann wurde daher
zurecht zum besten Torhüter des Turniers gewählt. Schließlich blieb es
beim knappen Sieg für Kollerschlag und dem damit verbundenen überraschenden
Triumph bei der Ameisberg-Trophy 2005.
Am Sonntag, den 14. August, geht es erstmals um Meisterschaftspunkte. Kollerschlag trifft zu Hause auf Altenfelden, das Spiel beginnt um 16 Uhr. Im Anschluss an das Match findet am Sportplatz erstmals eine Saison-Opening-Party statt. Damit Partystimmung aufkommen kann, wäre natürlich ein erfolgreicher Start in die neue Saison wichtig.
![]() Das offizielle Meisterfoto mit den erfolgreichen Nachwuchskickern: Trainer Franz Hutsteiner, Klaus Hutsteiner, Jürgen Rauscher, Tobias Reiter, Mathias Hurnaus, Patrick Wöss, Alexander Reischl, Andreas Hutsteiner, Co-Trainer Markus Friedl (stehend v.l.n.r.) Thomas Rauscher, Daniel Moser, Stefan Schichl, Mario Neundlinger, Stefan Baumgartner, Johannes Krenn, Manuel Ecker, Kapitän Hannes Hutsteiner, Patrick Lorenz (sitzend v.l.n.r.) |
Die Kollerschlager "Fußballfamilie" hatte nach dem geschafften Klassenerhalt der Kampfmannschaft noch einmal einen Grund zum Feiern. Die U15-Mannschaft wurde nämlich Meister in der Nachwuchsgruppe Mühlviertel-West und erfüllte damit die in sie gesteckten Erwartungen.
Im Herbst war die Mannschaft in der Vorrunde "nur" auf Platz 3 gelandet, die Qualifikation für die Oberliga des Bezirkes wurde damit aber souverän geschafft. In der Frühjahrsmeisterschaft, die wieder bei Null begann, war Kollerschlag dann anfangs nicht zu bezwingen. Mit souveränen Siegen gegen Aigen (7 : 2), Lembach (4 : 0) und Altenfelden (8 : 2) war man von Beginn an in Führung. In der 4. Runde kam es zum Duell gegen Herbstmeister Ulrichsberg. Kollerschlag zeigte in diesem Spiel ein starke Leistung und revanchierte sich mit einem 4 : 2-Heimsieg für die Niederlage im Herbstdurchgang. Beim Auswärtsspiel in St. Peter konnten die Hutsteiner-Schützlinge in der Anfangsphase mit Glück einen Rückstand verhindern und gingen schließlich bis zur Pause mit 3 : 0 in Führung. Nach Seitenwechsel kam St. Peter noch einmal heran, Kollerschlag gewann allerdings mit 3 : 2. In Rohrbach und gegen Putzleinsdorf ließen die Kollerschlager Nachwuchshoffnungen nichts mehr anbrennen und gewannen jeweils sicher mit 5 : 1.
Damit stand der Meistertitel schon vorzeitig fest, die Mannschaft wollte aber im letzten Saisonspiel gegen die Spielgemeinschaft Julbach/Nebelberg ihre weiße Weste verteidigen. Zunächst sah es auch nach einem Sieg für Kollerschlag aus. Die 2 : 0-Führung durch Tore von Jürgen Rauscher (Schützenkönig mit insgesamt 14 Toren) und Klaus Hutsteiner reichte aber nicht, weil der Mannschaft in der zweiten Hälfte etwas die Luft ausging. Das Spiel ging schließlich mit 2 : 5 verloren, nach dem Match gab es aber trotzdem eine kleine Meisterfeier für die Burschen.
![]() Trainer Franz Lanzerstorfer und Sektionsleiter Willi Löffler (links stehend) mit einem Teil der Fußballer und Nachwuchsbetreuer sowie Sponsor Emmerich Wöss (rechts außen) |
![]() Martin Wöss erzielte das Goldtor gegen Hartkirchen. |
Kurz nach Seitenwechsel hatten die Gäste eine Riesenchance, Michael Buchroithner köpfelte aber glücklicherweise knapp neben das Tor. Das Kollerschlager Angriffsspiel war geprägt von langen Bällen, eine spielerische Linie wurde zumeist nicht gefunden. In der 66. Minute fiel dann doch das erlösende Führungstor für Kollerschlag. Helmut Gell verlängerte einen weiten Pass von Libero Hutsteiner per Kopf zu Martin Wöss und dieser versenkte das Leder mit dem linken Fuß im Gehäuse der Gäste. Die letzten 20 Spielminuten waren dann ein Kampf auf Biegen und Brechen. Hartkirchen wollte unbedingt noch den Ausgleich erzielen und verschärfte das Tempo. Die heimische Abwehr war aber an diesem Tag nicht zu überwinden und so blieb es beim vielumjubelten Sieg.
Als einige Minuten nach Spielende das Ergebnis aus Neustift durchgesagt wurde, kannte der Jubel in Kollerschlag natürlich keine Grenzen, denn damit war der Klassenerhalt endgültig gesichert. Kollerschlag spielt nun auch in der kommenden Saison in der 1. Klasse Nord und die Zuschauer können sich schon auf einige spannende Derbies (Nebelberg, Peilstein, Julbach, usw.) freuen
![]() Thomas Lanzerstorfer erzielte im Spiel gegen Öpping das 2 : 1, verletzte sich aber dieser Aktion und fällt mit einer Knöchelverletzung längere Zeit aus. |
Kollerschlag muss das Spiel gegen Fixabsteiger Hartkirchen am kommenden Sonntag, 12.6.2005 - Spielbeginn 17 Uhr - unbedingt gewinnen, um zumindest auf den drittletzten Platz zu kommen. Mit 3 Punkten gegen Hartkirchen käme Kollerschlag fix auf Rang 12, weil einer der unmittelbaren Konkurrenten Altenfelden und Stroheim im direkten Duell Punkte lassen muss.
Aufgrund der Tabellensituation in den anderen 1. Klassen Oberösterreichs wäre Kollerschlag damit auf jeden Fall bester Drittletzter und gerettet, wenn aus der Regionalliga Mitte kein OÖ-Verein absteigt. Dort sind mit Blau-Weiß Linz, Union Perg und FC Wels drei oberösterreichische Mannschaften zumindest noch theoretisch gefährdet.
Sollte Neustift das letzte Spiel gegen Kleinzell nicht gewinnen, wäre Kollerschlag mit einem Sieg sogar auf Rang 11 und müsste nicht mehr auf die Regionalliga schauen. Auch St. Oswald bei Haslach ist noch nicht durch. Die Oswalder spielen in der letzten Runde in Walding und können im Fall einer Niederlage auch noch auf einen Abstiegsrang zurückfallen.
Der Pflichtsieg gegen Hartkirchen wird für Kollerschlag aber ein schwieriges Unterfangen, denn beim Spiel in Öpping mussten drei Mannschaftsstützen (Alois Hain, Heinz Höglinger und Thomas Lanzerstorfer) verletzungsbedingt vom Feld und fehlen beim Entscheidungsspiel. Außerdem ist Goalgetter Martin Wöss ziemlich angeschlagen und muss vielleicht vorerst wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen. Trotzdem werden die Lanzerstorfer-Schützlinge alles geben und versuchen, dem Abstieg auch mit einer Rumpfelf zu entrinnen.
![]() Trotz einer Oberschenkelverletzung avancierte Martin Wöss mit 3 Toren zum Matchwinner für Kollerschlag |
In der Anfangsphase gab es ein Abtasten der beiden Teams. Beide Mannschaften ließen sich nicht aus der Reserve locken und agierten aus einer gesicherten Abwehr heraus. Öpping hatte zwar ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld, zwingende Chancen konnten allerdings nicht erarbeitet werden. Nach etwa einer Viertelstunde fasste sich Stefan Pürmayr ein Herz und startete in halblinker Position ein Solo, das er mit einem platzierten Schuss ins Kollerschlager Tor abschloss – 1 : 0 für Öpping. Die Gäste waren momentan von der Rolle und hatten Glück, dass die Heimmannschaft wenige Minuten später einen schweren Fehler von Tormann Dieter Löffler, der den Ball einem Gästestürmer auflegte, nicht nutzen konnte. In der 37. Minute blieb den Kollerschlagern der Torschrei im Hals stecken als nach einem Eckball ein Drehschuss von Christoph Aumüller von der Stange ins Feld zurückprallte.
In der 52. Minute kam bei den Gästen der durch eine Oberschenkelzerrung gehandicapte Martin Wöss ins Spiel. Dieser Wechsel sollte sich als Glücksgriff erweisen, denn schon 3 Minuten nach seiner Einwechslung erzielte Wöss den Ausgleich für Kollerschlag. Weitere 7 Minuten später schloss Thomas Lanzerstorfer einen Konterangriff erfolgreich ab und stellte auf 2 : 1 für die Gäste. Der Torschütze verletzte sich allerdings bei dieser Aktion und musste mit Verdacht auf Bänderrisse im Knöchel ausscheiden.
Da Kollerschlag zu diesem Zeitpunkt das Austauschkontingent bereits erfüllt hatte, musste in der letzten halben Stunde mit 10 Mann das Auslangen gefunden werden. Trotz der numerischen Unterlegenheit kam Kollerschlag gegen die relativ chaotisch anstürmende Heimmannschaft nicht mehr in Bedrängnis und konnte nach schnellen Konterangriffen sogar noch zwei Treffer erzielen. Beim 3 : 1 in 74. Minute wurde Martin Wöss ideal von Gerhard Krenn, der sich auf der linken Angriffseite energisch durchgesetzt hatte, bedient. Vier Minuten später setzte sich Markus Rauscher gekonnt in Szene und servierte den Ball dem völlig freistehenden Wöss, der das Leder nur mehr ins leer Tor schieben musste. Damit war der Pflichtsieg eingefahren und Kollerschlag hat im letzten Meisterschaftsspiel noch eine Chance, die Klasse zu halten.
![]() Gerhard Krenn hatte in der ersten Halbzeit die Führung für Kollerschlag am Fuss, sein Schuss ging aber um Zentimeter am gegnerischen Tor vorbei. |
Beim Spiel in St. Martin war Kollerschlag in der 1. Halbzeit ebenbürtig und hatte auch einige Chancen. Bei einem Freistoß von Martin Wöss, der kurze Zeit später mit einer Oberschenkelverletzung ausgetauscht werden musste, und bei einem Kopfball von Heimlibero Stadlbauer verhinderte die Latte ein Tor für Kollerschlag. Zweimal tauchten Kollerschlager alleine vor Tormann Gerald Hofer auf, Gerhard Krenn schoss aber daneben und Alois Hain scheiterte am St. Martiner Schlussmann. Die Heimischen hatte auch einige hochkarätige Einschussmöglichkeiten, die Seiten wurden aber mit 0 : 0 gewechselt.
In der 2. Halbzeit legte der neue Meister, dem schon 1 Punkt zur endgültigen Titelfixierung genügt hätte, einen Gang zu und ging in der 54. Minute durch Michael Pammer in Führung. Die Gäste versuchten, den Rückstand durch verstärkte Offensive aufzuholen, mussten in der 70. Minute aber nach einem Konter das 0 : 2 durch Hannes Wild hinnehmen. Kollerschlag steckte aber trotz der aussichtslosen Situation und trotz des bereits zweiten Spieles innerhalb weniger Tage und bei großer Hitze nicht auf. Ein Tor gelang aber u.a. auch deshalb nicht, weil ein Fernschuss von Thomas Lanzerstorfer von der Stange ins Feld zurückprallte. In der 90. Minute fiel dann noch das 3 :0 für St. Martin durch Mittelfeldmotor Roland Löfler.
Gegen Öpping hilft nur ein Sieg
Am Sonntag, den 5. Juni 2005 trifft Kollerschlag um 16 Uhr auswärts auf Öpping
und muss dieses Spiel unbedingt gewinnen, um die Chance auf den Verbleib in der
1. Klasse zu wahren. Im Juni 2004 gab es dieses Duell um den Meistertitel der 2.
Klasse Nordwest, heuer sind die Vorzeichen etwas anders. Öpping ist nach einer
bisher tollen Saison vorne dabei, Kollerschlag steht mit einem Bein wieder in
der 2. Klasse. Die Voraussetzungen für ein spannendes Spiel sind jedenfalls
gegeben.
![]() Christoph Aumüller brachte Kollerschlag in der 25. Minute in Führung. |
Kollerschlag begann stark, man merkte, dass die Mannschaft auf einen Sieg aus war. In der 5. Minute wurde Martin Wöss erstmals „auf die Reise“ geschickt, sein Schuss mit dem linken Fuß landete allerdings in den Händen des Gästetormannes. In der 8. und 11. Minute hatte Wöss zwei weitere Chancen, ein schnelles Tor wollte aber nicht gelingen. Nach diesen Chancen in der Anfangsphase sahen die zahlreichen Zuschauer dann eine Viertelstunde lang Sommerkick in Reinkultur. In der 25. Minute stieg aber dann die Stimmung auf Kollerschlager Seite, als Christoph Aumüller mit einem Flachschuss vom 16er für die Führung sorgte. Die Freude währte aber nur kurz, denn schon 2 Minuten später fiel der Ausgleich durch einen Elfmeter (Torschütze Herbert Perndorfer). Doppelt bitter für Kollerschlag war die Tatsache, dass Manuel Löffler, der nach einem Fehler von Tormann Dieter Löffler mit einem Handspiel auf der Linie zunächst den Ausgleich verhindert hatte, mit Rot unter die Dusche geschickt wurde. In numerischer Unterlegenheit kämpften die Heimischen aber tapfer weiter und man merkte trotz der Hitze keinen Unterschied.
Nach Seitenwechsel hatte zunächst Stroheim eine gute Chance, Dieter Löffler machte seinen Fehler aus der 1. Hälfte aber gut und hielt den Schuss von Christoph Hoffmann. In der Folge hatte Kollerschlag in einem relativ ausgeglichenen Match die besseren Chancen, ein Tor wollte aber nicht gelingen. In der 87. Minute schien sich alles für Kollerschlag zum Guten zu wenden. Martin Wöss übernahm einen langen Pass, überspielte seinen Verteidiger und schob den Ball am Gästetormann vorbei – der Torschrei der Zuschauer war schon zu hören. Der Ball ging allerdings an die Stange und prallte ins Feld zurück. Im Gegenzug passierte der Kollerschlager Hintermannschaft ein folgenschwerer Fehler. Josef Krenn schoss Markus Kollik an, von dort sprang der Ball zu Mario Fasching und dieser stellte auf 2 : 1 für Stroheim. Anstatt des möglichen Siegestores durch Wöss standen die Heimischen nun plötzlich mit leeren Händen da – eigentlich fast unglaublich. Kollerschlag machte nun auf und versuchte zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. Dieser Sturmlauf war allerdings nicht von Erfolg gekrönt, im Gegenteil – Roman Hoffmann erzielte in der Nachspielzeit sogar noch das 3 : 1 für Stroheim.
Am Sonntag, 29. Mai 2005, muss Kollerschlag zu Fast-Meister St. Martin. Dort hängen die Trauben sicher hoch, weil die St. Martiner ihre geplante Meisterparty mit einem Sieg krönen wollen. Kollerschlag braucht aber dringend Punkte und wer weiß, vielleicht gibt es sogar eine Sensation ?
![]() Miroslav Kolacek schied in der 60. Minute nach einem brutalen Foul mit einer Knieverletzung aus. Er fehlt damit in den letzten 4 Saisonspielen und kann Kollerschlag im Kampf um den Klassenerhalt nicht mehr helfen. |
Die Heimischen begannen abwartend und waren vor allem auf Konter aus. Die Taktik wäre fast in der 3. Minute zerstört worden, als Gerold Schatzl nach einem Eckball völlig freistehend daneben köpfelte. In der Folge tat sich nicht viel. Kollerschlag spielte wie schon erwähnt auf Konter, die Waldinger ließen sich allerdings nicht aus der Reserve locken. In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit war Kollerschlag dem Führungstor nahe. Zunächst setzte Martin Wöss einen Freistoß knapp neben das Tor (31. Minute), dann scheiterte Markus Kollik völlig freistehend vor Gästetormann Koll (35.). Dieser Chance von Kollik ging ein Solo von Christoph Aumüller über das halbe Feld voraus. In der 41. Minute war es Aumüller selbst, der einen Abpraller aus etwa 20 Metern volley übernahm. Der Schuss ging allerdings klar neben das Gästegehäuse.
In der Anfangsphase der 2. Hälfte war Walding am Drücker. Zunächst konnte Kollerschlags Schlussmann Dieter Löffler nach einem Freistoßtrick gerade noch abwehren, den Nachschuss setzte Johannes Zauner über das Tor. 3 Minuten später setzte sich Markus Lüftner in halbrechter Position durch, sein Schuss ging an die Stange – Tormann Löffler wäre allerdings zur Stelle gewesen. Nach etwa einer Stunde wurde Kollerschlags Legionär Miroslav Kolacek, der erst zur Pause eingewechselt worden war, von Daniel Berger von hinten „niedergemäht“ und musste mit einer Knieverletzung ausscheiden. Der Stürmer fehlt somit in den letzten und gegen den Abstieg sehr wichtigen Saisonspielen. In der Schlussphase war Kollerschlag noch mit zwei Schüssen von Alois Hain und Martin Wöss gefährlich, Tor wollte an diesem Tag aber keines gelingen.
Nachtragsspiel gegen Stroheim am Donnerstag, 26.5.2005
Am Fronleichnamstag kommt es zum Duell mit einem unmittelbaren Konkurrenten um
den Klassenerhalt. Stroheim, das am Wochenende gegen Sarleinsbach 2 : 1 gewonnen
hat, liegt einen Punkt hinter Kollerschlag. Mit einem Heimsieg könnte
Kollerschlag die Stroheimer etwas abschütteln und gleichzeitig Neustift und
Altenfelden über- sowie St. Oswald/H. einholen. Das Match beginnt um 16 Uhr.
![]() Martin Wöss hatte mit 3 Toren maßgeblichen Anteil am wichtigen Sieg gegen Altenfelden. Beim 1 : 0 wurde er ideal freigespielt, das 2 : 0 und das 3 : 1 machte er jeweils aus einem Elfmeter. Beide Elfer wurden nach Foul an ihm gegeben. |
Von Beginn an waren die gut eingestellten Gäste sowohl kämpferisch als auch spielerisch leicht überlegen. In der zweiten Minute hatte Kollerschlag zwar Glück, als Thomas Baumgartner völlig freistehend aus 14 Metern das Tor nicht traf, danach war die Lanzerstorfer-Elf aber im Vorteil. Nach zwei vergebenen Chancen in der ersten Viertelstunde erzielte Martin Wöss in der 18. Minute das verdiente Führungstor für die Gäste. In der Folge blieb Kollerschlag am Drücker und bestimmte das Spiel. Logische Folge war das 2 : 0, das Martin Wöss in der 31. Minute aus einem an ihm verschuldeten Elfmeter erzielte. Kurz vor der Pause hatte Alois Hain die Chance auf das vorentscheidende dritte Tor, er scheiterte jedoch an Tormann Öttl. Im Gegenzug wurde den Heimischen etwa 20 Meter vor dem Tor ein Freistoß zugesprochen. Diesen zirkelte Gerald Riederer ins Kreuzeck und stellte damit auf 1 : 2.
Nach Seitenwechsel übernahm Kollerschlag sofort wieder das Kommando und kam auch schnell zu einem weiteren Treffer. Torschütze war wieder Martin Wöss aus einem Penalty. Auch diesmal ging der Situation ein Foul an Wöss voraus, der Altenfeldner Verteidiger Steininger musste zudem mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche. In den darauffolgenden 10 Minuten hätten die Gäste den „Sack zumachen“ müssen. Alois Hain und Christoph Aumüller scheiterten aber jeweils in aussichtsreicher Position. Das vorentscheidende 4 : 1 für die Gäste fiel schließlich in der 70. Minute durch Josef Hutsteiner. Der Oldboy knallte einen Freistoß aus etwa 25 Metern unhaltbar unter die Latte. Drei Minuten später gab es Elfmeter für die Heimmannschaft und Stefan Gattringer verkürzte auf 2 : 4.
In der Schlussviertelstunde mussten die Gäste dem bisher hohen Tempo etwas Tribut zollen. Altenfelden war in dieser Phase trotz numerischer Unterlegenheit gefährlicher, das Anschlusstor wollte aber nicht mehr gelingen. Da auch die Gäste die sich bietenden Konterchancen nicht mehr nutzen konnten, blieb es beim 4 : 2 für Kollerschlag.
Nach der Niederlage im Nachtragsspiel in St. Oswald gab es für Kollerschlag auch beim Heimspiel gegen Hofkirchen keine Punkte, obwohl auch dieses Mal der Gegner ab der 37. Minute nur mehr zu Zehnt war (Daniel Fuchs wurde nach einem Foul an Gerhard Krenn ausgeschlossen).
Die von Obmann Heinz Lorenz interimistisch betreuten Kollerschlager präsentierten sich kampf- und laufbereit und brachten so die höher eingeschätzten Gäste immer wieder in Bedrängnis. Zunächst musste der nicht ganz fit angetretene Miroslav Kolacek in der 18. Minute bei einem Konterangriff auf dem Weg alleine aufs gegnerische Tor zurückziehen, weil seine leichte Oberschenkelverletzung wieder akut wurde. 10 Minuten später wurde Markus Kollik ideal frei gespielt, anstatt selbst den Abschluss zu suchen, spielte er aber quer zu Alois Hain. Gästetormann Schlagnitweit warf sich in den Pass und konnte das sicher scheinende Führungstor für Kollerschlag verhindern. In der Folge wurde die Partie etwas ruppiger, Schiri Pumberger griff zu vier Mal Gelb für Kollerschlag und Rot für den Hofkirchner Fuchs – teilweise sehr harte Entscheidungen. In der 40. Minute kam es nach einem schnellen Angriff der Gäste zu einem Getümmel im Kollerschlager Strafraum. Dabei sah der Schiri ein Handspiel von Heinz Höglinger und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Josef Kehrer ließ sich diese Chance nicht entgehen und stellte auf 1 : 0 für die Gäste.
In der zweiten Hälfte kämpften die Heimischen weiterhin verbissen um den Ausgleichstreffer und kamen auch zu Möglichkeiten. Die Stürmer hatten ihre Stiefel aber nicht gut geschnürt, sodass es bei der Führung für Hofkirchen blieb. Die Gäste waren im Verwerten der Chancen effektiver. In der 63. Minute stellte Alexander Froschauer nach einer Flanke von Dieter Altenhofer per Kopf auf 2 : 0. Im Vorfeld dieser Aktion reklamierte Kollerschlag ein Handspiel im Mittelfeld und vergaß dadurch auf die Deckungsarbeit. In der Schlussphase rannten die Heimischen weiterhin erfolglos gegen die sehr gut disponierte Hintermannschaft von Hofkirchen an und mussten schließlich eine weitere bittere Niederlage hinnehmen.
Nach dem Match erklärte sich Franz Lanzerstorfer bereit, das Traineramt in Kollerschlag zu übernehmen. Mit dem sowohl in Titel- als auch Abstiegskämpfen mit verschiedenen Mannschaften erfahrenen Trainer soll das Abstiegsgespenst in den letzten 6 Runden aus Kollerschlag vertrieben werden.
![]() Miroslav Kolacek zog sich kurz vor der Pause eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und fehlte den Kollerschlagern in der 2. Hälfte an allen Ecken und Enden |
Zum Spiel: In einem typischen "Abstiegsderby" war zunächst St. Oswald etwas stärker und erspielte sich vor allem im Mittelfeld ein leichtes Übergewicht. Die gefährlichsten Situationen waren Freistöße von Johannes Plank, einer dieser Schüsse konnte von Gästetormann Löffler noch an die Latte gelenkt werden. Kollerschlag fand erst nach etwa 20 Minuten ins Spiel und war vor allem bei Konterangriffen durch den schnellen Kolacek gefährlich. Bei einem dieser schnellen Gegenstöße stand Heimtorhüter Kuplent etwa einen Meter außerhalb des Sechzehners und fing nach einem Getümmel den Ball. Gemäß den Regeln wurde er ausgeschlossen. Die Gäste konnten aber aus der numerischen Überlegenheit und trotz des unsicheren Ersatztormannes der Oswalder bis zur Pause kein Kapital schlagen. Unglücklicherweise zog sich Legionär Kolacek praktisch mit dem Pausenpfiff eine Oberschenkelverletzung zu, und musste ausgetauscht werden.
In der zweiten Hälfte war die Heimmannschaft trotz numerischer Unterlegenheit das bessere Team. Kollerschlag fand keine spielerische Linie und versuchte es immer wieder mit hohen Bällen. In dieser Phase merkte man das Fehlen von Miroslav Kolacek besonders. St. Oswald dagegen war bemüht, den Ball flach zu halten und kam damit immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste. In der 66. Minute nutzte Legionär Michael Prohazka einen Deckungsfehler der Kollerschlager Hintermannschaft und köpfte zum 1 : 0 für St. Oswald ein. In der Folge drängte Kollerschlag zwar auf den Ausgleich, das System mit den hohen Bällen in die Spitze war aber wenig erfolgversprechend. In der 70. Minute annullierte Schiri Jaksch ein Tor von Christoph Aumüller wegen eines vorangegangenen Fouls des Kollerschlagers.
Ab der 85. Minute wurde es dann so richtig turbulent. Zunächst brachte Josef Hutsteiner einen Freistoß aus guter Distanz nicht im Tor unter, dann wurde ein Freistoß abgefälscht, Roman Zöchbauer behielt im Getümmel am Oswalder Fünfer die Übersicht und köpfelte zum vielumjubelten Ausgleich ein. Die Gäste konnten sich aber nicht lange über den vermeintlichen Punktgewinn freuen, denn zwei Minuten später gab es Elfmeter für St. Oswald nach einem relativ unnötigen Foul von Libero Josef Hutsteiner an Bernhard Radinger. Herbert Zach verwertete den Penalty und der Sieg für die Heimischen war perfekt.
Nach dem Match bot Kollerschlags Trainer Helmut Gell seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung an. In den nächsten Tagen muss nun über die weitere Vorgangsweise entschieden werden. Wichtig ist aber vor allem, dass die Mannschaft im immer enger werdenden Abstiegskampf nun die Nerven bewahrt und in den nächsten Wochen die nötigen Punkte holt.
Detail am Rande: Nachdem die punktegleichen Stroheimer im Nachtragsspiel gegen Walding mit 1 : 5 unter die Räder kamen, machte Kollerschlag in der Tabelle trotz der Niederlage in St. Oswald einen Rang gut und liegt nun mit der um einen Treffer besseren Tordifferenz auf Rang 11 vor Stroheim.
![]() Martin Wöss brachte Kollerschlag mit einem Kopfballtor in Führung und sorgte wenig später per Elfmeter für die endgültige Entscheidung |
Das Match begannen beide Mannschaften sehr nervös und abwartend. Sicherlich spielte auch die Hitze eine Rolle, Hauptgrund für die Vorsicht war aber vermutlich die Wichtigkeit des Spieles im Abstiegskampf. Die Gäste hatten nach etwa einer Viertelstunde die erste Chance durch Martin Wöss, dieser scheiterte jedoch am starken Heimtorhüter Mario Luger. In der Folge wurde Neustift stärker und nützte die Räume im Mittelfeld besser aus. Kollerschlag zeigte in dieser Phase etwas zu wenig Lauf- und Kampfbereitbereitschaft. In der 39. Spielminute wurde den Gästen die Rechnung für das relativ schwache Spiel präsentiert, als Armin Stadler nach einem Solo mit einem Flachschuss ins kurze Eck zur Führung für Neustift einschoss.
In der Halbzeitpause schöpften die Gäste aber neuen Mut und kamen viel engagierter wieder aufs Feld. Zunächst stellte sich zwar kein Erfolg ein, nach 20 Minuten gelang aber Miroslav Kolacek der verdiente Ausgleichstreffer. Wenig später hatte Kollerschlag Glück, als ein Neustifter Angreifer nur das Lattenkreuz traf. Tormann Dieter Löffler hatte dabei noch seine Hände im Spiel und konnte den Ball entscheidend ablenken. Dieser Chance der Heimischen ging jedoch ein klares Foul im Mittelfeld voraus.
Nach dieser Szene waren aber wieder die Gell-Schützlinge am Drücker. In der 74. Minute fiel das vielumjubelte Führungstor durch Martin Wöss per Kopf. Nun musste Neustift mehr riskieren und tat dies auch. Für Kollerschlag eröffneten sich mehrere Konterchancen. Bei einem dieser schnellen Gegenstöße wurde Christoph Aumüller von Tormann Luger im Strafraum zu Fall gebracht. Den dafür verhängten Elfmeter verwertete "Doppelpack" Martin Wöss sicher und sorgte damit für die endgültige Entscheidung.
Am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) trifft Kollerschlag auswärts auf St. Oswald bei Haslach. Die Oswalder sind ebenfalls ein unmittelbarer Gegner im Abstiegskampf, sodass dieses Match wieder ein sogenanntes "6-Punkte-Spiel" wird. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
![]() Ingrid Hehenberger, Chefin des Kollerschlager Frisiersalons IN-Style, übergab den Matchball für das Derby gegen Sarleinsbach an Kapitän Dieter Löffler |
In der Anfangsphase regierte die Vorsicht. Sarleinsbach zog sich zurück und attackierte die Heimischen erst etwa in Höhe der Mittellinie. Kollerschlag konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen, weil auf dem holprigen Platz keine spielerische Linie aufkommen konnte. Deshalb versuchten es die Gell-Schützlinge immer wieder mit hohen Bällen, gegen die „Riesen“ in der Gästeverteidigung war dies aber das falsche Mittel. Zwingende Torchancen waren daher auf beiden Seiten Mangelware, sodass der Spielstand zur Pause als logische Folge 0 : 0 lautete.
Nach Seitenwechsel kam Sarleinsbach etwas besser auf Touren und schaffte mit einem Doppelschlag in der 54. und 55. Minute die Vorentscheidung in diesem Spiel. Alois Höglinger per Kopf und Bernhard Oberngruber aus abseitsverdächtiger Position brachten ihre Mannschaft mit 2 . 0 in Führung. Die Heimischen wurden nun erst richtig „munter“ und starteten Angriff um Angriff. Zunächst scheiterte Markus Kollik nach einem Fehler in der Gästeabwehr nur knapp, in der 65. Minute fiel aber dann doch der Anschlusstreffer. Martin Wöss nutzte einen Tormannfehler und köpfte zum 1 : 2 ein. Kurz darauf wurde Manuel Löffler wegen wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche geschickt. Trotz numerischer Unterlegenheit drängte Kollerschlag auf den Ausgleich, die Bemühungen wurden allerdings nicht belohnt. In der 85. Minute erhielten die Gäste, die sich in dieser Phase nur mehr aufs Kontern verlegten, einen fragwürdigen Elfer zugesprochen. Kapitän Helmut Schönhuber schoss den Ball jedoch neben das Kollerschlager Tor. So blieb die Spannung erhalten und die Gell-Schützlinge versuchten in den letzten Minuten mit dem Mute der Verzweiflung noch einen Punkt zu erringen. Der Ausgleich wollte aber nicht gelingen.
Schmerzhaft für Kollerschlag war aber nicht nur die Niederlage, sondern auch die Tatsache, dass mit Gerhard Krenn kurz vor Schluss noch ein zweiter Spieler mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde und damit im wichtigen Abstiegsduell gegen Neustift am kommenden Sonntag fehlen wird.
![]() Alois Hain nutzte kurz vor Schluss einen Fehler des Nebelberger Torhüters und erzielte den vielumjubelten und völlig verdienten Ausgleich für Kollerschlag |
Zum Spiel: Die Anfangsphase "gehörte" den Heimischen, die immer wieder mit hohen Bällen für Verwirrung in der Kollerschlager Hintermannschaft sorgten. Nach etwa 20 Minuten erfingen sich die Gäste und übernahmen ihrerseits das Kommando. Christoph Aumüller und Martin Wöss konnten die sich bietenden Chancen allerdings nicht nutzen.
Nach Seitenwechsel war zunächst wieder Nebelberg etwas stärker. In der 55. Minute stellte sich für die Heimischen auch ein zählbarer Erfolg ein. Peter Wurm war nach einem Eckball, den die Gästeverteidigung nicht aus der Gefahrenzone brachte, erfolgreich. Kollerschlag reagierte auf den Rückstand relativ gelassen und übernahm wieder das Kommando. In der 65. (Foul an Martin Wöss?) und 69. Minute (Handspiel von Josef Lauss?) reklamierten die Gäste Elfmeter, Schiri Kraliczek ließ allerdings weiterspielen. Nach 77 Spielminuten hing der Ausgleich für Kollerschlag neuerlich in der Luft, ein Schuss von Martin Wöss prallte allerdings von der Stange zurück. In der 89. Minute gab es dann noch einmal einen Freistoß für die Gäste. Josef Hutsteiner trat an und Nebelbergs Goalie Wöss konnte den scharf geschossenen Ball nicht festhalten. Alois Hain war zur Stelle und staubte zum verdienten Ausgleich ab.
Details zur 1. Klasse Nord (Ergebnisse, Tabelle, Torschützen, etc.) gibt´s auf der Homepage des OÖ. Fußballverbandes in der Rubrik Datenservice: http://www.fussballoesterreich.at - Datenservice - 1.Liga - 1N
Am kommenden Wochenende gibt es für die Kollerschlager wieder ein Derby und zwar gegen Sarleinsbach. Das Match findet auf der Kollerschlager Sportanlage statt und beginnt um 16 Uhr. Spielsponsor ist die Sarleinsbacherin Ingrid Hehenberger, Chefin des Kollerschlager Frisiersalons IN-Style.
![]() Markus Kollik (links) und "Doppelpack" Miroslav Kolacek hatten mit ihren Toren wesentlichen Anteil am ersten Kollerschlager Sieg im Jahr 2005 |
Nach Seitenwechsel drückte zunächst wieder Kleinzell aufs Tempo und hatte auch eine gute Ausgleichschance. Lukas Leitner scheiterte jedoch ein weiteres Mal an Tormann Dieter Löffler (55. Minute). In der 62. Minute sorgte Legionär Miroslav Kolacek mit einem Traumtor – er übernahm einen Ball halbvolley und schoss aus der Drehung ins lange Eck des Kleinzeller Tores – für das 2 : 0. Drei Minuten später gelang Markus Kollik nach einem Gestocher das dritte Tor für Kollerschlag. Damit war das Spiel so gut wie gelaufen, die Heimischen ließen in den letzten 20 Minuten nichts mehr anbrennen und kontrollierten die Partie. In der Schlussminute gelang Kleinzell durch einen Elfmeter noch der Ehrentreffer (Torschütze Lukas Leitner).
Details zur 1. Klasse Nord (Ergebnisse, Tabelle, Torschützen, etc.) gibt´s auf der Homepage des OÖ. Fußballverbandes in der Rubrik Datenservice: http://www.fussballoesterreich.at - Datenservice - 1.Liga - 1N
Am kommenden Sonntag steht das Lokalderby gegen Nebelberg am Pogramm. Das sicherlich spannende und im Abstiegskampf enorm wichtige Spiel wird auf der Nebelberger Sportanlage um 16 Uhr angepfiffen.
![]() Ausgestattet mit neuen Aufwärmleibchen vom Wettanbieter Interwetten.com ging die Kollerschlager Kampfmannschaft in die Frühjahrssaison. |
In einem ausgeglichenen, jedoch keineswegs hochklassigen Spiel, mussten die Gell-Schützlinge gegen Lichtenberg eine unglückliche Niederlage einstecken und konnten daher im Abstiegskampf keinen Boden gut machen.
Beide Mannschaften begannen das Match, welches bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen stattfand, relativ vorsichtig und abwartend. Kein Team wollte sich aus der Reserve locken lassen, deshalb gab es in der Anfangsphase auch keine nennenswerten Torszenen. Ab der 20. Minute stieg die Risikobereitschaft und dann gab es auch einige Chancen. Zunächst wurde Lichtenbergs Markus Mautner ideal freigespielt, sein Schuss aus aussichtsreicher Position fiel aber zu schwach aus und ging neben das Tor (23. Minute). Wenige Minuten später hatten die Gäste eine tolle Chance. Nach einem Lochpass von Miroslav Kolacek war plötzlich Alois Hain halbrechts alleine vor dem Tor. Hain konnte diese Chance auch nicht nutzen und knallte den Ball über das Gehäuse der Heimischen. Dann war wieder Lichtenberg am Zug, bei einem Kopfball von Martin Leitner konnte jedoch Josef Krenn knapp vor der Linie klären. In der 45. Minute hatte dann Martin Wöss die Führung für Kollerschlag am Fuß, Heimtorhüter Jürgen Mayerhofer, der einen sehr guten Tag erwischte, konnte den scharfen Schuss vom 16er gerade noch abwehren.
Nach Seitenwechsel gab es für die Gäste gleich eine kalte Dusche, als ein Freistoß von Martin Leitner von der Mauer so unglücklich abgefälscht wurde, dass der Ball unhaltbar für Dieter Löffler im Kreuzeck des Gästetors landete (50. Minute). Kollerschlag steckte den Rückstand zwar relativ rasch weg und übernahm das Kommando. Eine richtige Überlegenheit mit zahlreichen Torchancen konnte aber nicht herausgespielt werden. Einzige Ausbeute waren zwei gute Schüsse von Markus Kollik und Spielertrainer Helmut Gell, die aber beide vom Lichtenberger Tormann pariert werden konnten.
In den letzten Minuten wurden die Gäste immer offensiver, sodass sich für Lichtenberg einige Konterchancen ergaben. In der 85. Minute konnte Gästetormann Dieter Löffler noch einen Schuss von Mario Leitner über die Latte drehen, bei einem Konterangriff in der Nachspielzeit war Löffler allerdings machtlos und "Doppelpack" Martin Leitner erzielte die endgültige Entscheidung. Kollerschlags Libero Josef Husteiner reklamierte nach dieser Szene zu heftig Abseits und wurde mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche geschickt. Damit fehlt er beim Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Kleinzell.
Details zur 1. Klasse Nord (Ergebnisse, Tabelle, Torschützen, etc.) gibt´s auf der Homepage des OÖ. Fußballverbandes in der Rubrik Datenservice: http://www.fussballoesterreich.at - Datenservice - 1.Liga - 1N
![]() Am Gründonnerstag wurden neuerlich große Schneemengen mit der Fräse aus dem Platz befördert. |
Der Sonnenschein und die relativ hohen Tagestemperaturen lassen schön langsam Frühlingsgefühle aufkommen und auch die Freiluftsportler werden immer aktiver.
Für die Fußballer und deren Fans heißt es in Kollerschlag aber noch "Bitte warten!", denn das für Karsamstag geplante Heimspiel der 1. Klasse Nord gegen Stroheim musste abgesagt werden. Etwas mehr als die Hälfte des Hauptfeldes auf der Kollerschlager Sportanlage ist zwar aper und auch schon relativ trocken. Auf der restlichen Fläche liegt aber noch jede Menge Schnee. An die Durchführung des Heimspieles war daher nicht zu denken.
Die Vereinsverantwortlichen hoffen, dass die Temperaturen in den nächsten Tagen hoch bleiben und dass vielleicht ein warmer Frühlingsregen den Schnee zum Schmelzen bringt.
Aus heutiger Sicht geht die Meisterschaft für die Kollerschlager Kicker am Sonntag, den 3. April auswärts gegen Lichtenberg los. Die Heimpremiere steigt voraussichtlich am 10. April mit dem Spiel gegen Kleinzell.
![]() Martin Wöss erzielte in der 2. Hälfte drei Tore und brachte Kollerschlag wieder auf die Siegerstraße. |
Die Gell-Schützlinge kamen auf dem tiefen Boden nicht so richtig aus den Startlöchern und hatten von Anfang an vor allem in der Defensive Probleme. Weil Hartkirchen ebenfalls nicht besonders gut ins Spiel kam, sahen die Zuschauer vorerst eher ein Mittelfeldgeplänkel. In der 13. Minute gingen dann die Gäste wie aus dem Nichts in Führung: Miroslav Kolacek bediente Christoph Aumüller und dieser traf aus etwa 16 Metern mit einem scharfen Flachschuss genau ins lange Eck. Etwa 10 Minuten später, beim zweiten nennenswerten Angriff von Kollerschlag, nutzte Legionär Kolacek einen schweren Abwehrschnitzer und legte abermals für Aumüller auf – 0 : 2. Als dann in der 30. Minute nach einem Tormannfehler – Johannes Pfaffenbichler konnte einen Freistoß von Martin Wöss nicht festhalten – das 3 : 0 für Kollerschlag durch Roman Zöchbauer fiel, schien die Partie gelaufen. Hartkirchen steckte aber nicht auf und der starke Muamer Göktas nutzte gleich im Anschluss an das dritte Kollerschlager Tor eine Unachtsamkeit zum 1 : 3.
Nach Seitenwechsel war Hartkirchen stärker und kam durch einen umstrittenen Foulelfer, den Sami Mullabazi sicher verwandelte, zum Anschlusstor. 5 Minuten später war Göktas nach einem Gestocher im Kollerschlager Strafraum zur Stelle und schoss zum vielumjubelten Ausgleich ein. Die Gäste waren nun geschockt und hatten wenige Minuten später Glück, als Schiri Deisenhamer bei einem elferreifen Foul von Tormann Löffler weiterspielen ließ. In der 71. Minute gab es dann Elfmeter für Kollerschlag, als Heinz Höglinger bei einem Kopfballversuch umgerempelt wurde. Martin Wöss nutzte diese Chance und brachte Kollerschlag neuerlich in Führung. Gleich darauf wurde Wöss von Miroslav Kolacek ideal freigespielt und erzielte das 3 : 5. Als dann Hartkirchens Libero Stefan Achleitner nach einer Tätlichkeit vorzeitig vom Platz musste, schien das Match endgültig für Kollerschlag gelaufen zu sein. Doch die Heimischen kamen nach einem neuerlichen Stellungsfehler in der Gästeabwehr durch Göktas noch einmal heran. Die numerisch geschwächten Hartkirchner warfen nun alles nach vorn, das Sturmduo der Kollerschlager machte ihre Hoffnungen aber mit dem 4 : 6 in der 83. Minute zunichte: Miroslav Kolacek, mit 4 Torvorlagen in diesem Spiel der Assistkönig schlechthin, überspielte zwei Gegenspieler und legte wieder für Martin Wöss auf, welcher mit seinem dritten Tor das Match für Kollerschlag entschied.
![]() Reinhard Schichl sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung. |
Das Spiel begann bei widrigen äußeren Verhältnissen ausgeglichen, wobei sich Öpping zunächst eine leichte Feldüberlegenheit erarbeiten konnte. Als Stefan Pürmayr, der Kapitän der Gäste, bereits nach 25 Minuten mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde, kam Kollerschlag auf. Nach einem schnellen Angriff erzielte Alois Hain in der 40. Minute die zu diesem Zeitpunkt durchaus verdiente Führung für Kollerschlag. Kurz darauf musste der Torschütze verletzungsbedingt ausscheiden und nun schien das Pech wieder zu Kollerschlag zurückzukehren, denn in er Halbzeit musste auch Libero Josef Hutsteiner verletzt vom Feld und 5 Minuten nach dem Wechsel hieß es auch bei Thomas Lanzerstorfer „Es geht nicht mehr!“.
Nun waren bei den Heimischen nur mehr 4 Spieler am Platz, die auch zu Saisonbeginn in der Startaufstellung waren. Das letzte Aufgebot, scherzhaft auch bezeichnet als 1b-Mannschaft, kämpfte aber aufopfernd und hatte bei zwei tollen Chancen der Gäste auch das Glück des Tüchtigen. In der Nachspielzeit setzte sich der überragende Miroslav Kolacek, der an diesem Tag das Um und Auf bei Kollerschlag war, auf der rechte Seite gegen zwei Gästespieler durch und legte ideal für Reinhard Schichl auf. Dieser erzielte sein erstes Tor in der Kampfmannschaft und sorgte damit für die endgültige Entscheidung zugunsten der Gell-Schützlinge.
![]() Mit einem Elfmetertor stellte Martin Wöß auf 1 : 0 für Kollerschlag. In der 70. Minute hatte er ein weiteres Tor am Fuß, Gästegoalie Hofer wehrte seinen Schuss vom Sechzehner aber mit einer Glanzparade ab. |
Gegen den Titelaspiranten begann Kollerschlag stark und hatte bereits in der 4. Minute die Chance auf die Führung – Martin Wöß scheiterte allerdings mit einem Freistoß an Gästegoalie Hofer. Gleich darauf gesellte sich das Verletzungspech erstmals zu den Heimischen, als sich Josef Münichshofer bei einem Zweikampf ohne Fremdeinwirkung eine Knieverletzung (Verdacht auf Seitenbandriss) zuzog. In der 20. Minute klärte Tormann Dieter Löffler, der nach einigen Unsicherheiten in den letzten Spielen diesmal wieder der gewohnt gute Rückhalt für die Kollerschlager war, bei einem Kopfball von Michael Pammer bravourös zur Ecke. Im Gegenzug wurde Miroslav Kolacek an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Schiri Dauerböck sah das Foul im 16er und gab Elfer für die Heimischen. Martin Wöß ließ sich diese Chance nicht entgehen und stellte auf 1 : 0. Wenige Minuten später ließ sich Markus Rauscher bei einem schnellen Konter zu viel Zeit mit dem Abschluss und wurde noch entscheidend gestört. In der 34. Minute gab es dann die nächste Hiobsbotschaft für Kollerschlag – Josef Krenn musste mit einer Gesichtsverletzung vom Platz. Gleich darauf – die Hintermannschaft der Heimischen war nach dem Wechsel noch nicht gefestigt – foulte Christoph Aumüller seinen Gegenspieler im Strafraum. Schiri Dauerböck zeigte wieder auf den ominösen Punkt und Michael Pammer nutzte diese Chance zum Ausgleich für die Gäste.
Nach Seitenwechsel war zunächst Kollerschlag stärker, der Gästegoalie konnte sich aber in der 47. Minute bei einem Flachschuss von Kolacek auszeichen. Kurze Zeit später musste mit Martin Simmel der dritte Kollerschlager Spieler verletzungsbedingt vom Feld. Die Heimischen blieben aber weiterhin ebenbürtig und hatten in der 70. Minute sogar die größte Chance auf das Führungstor. St. Martins Tormann Gerald Hofer verhinderte bei einem Schuss von Martin Wöß mit einer Glanzparade das sicher scheinende 2 : 1 für die Heimischen.
In der letzten Viertelstunde musste dann Kollerschlag mit einem Mann weniger auskommen, weil mit Markus Rauscher der vierte Spieler verletzt das Feld verließ und das Austauschkontingent bereits erschöpft war. Diese personelle Schwächung nutzte St. Martin in der 81. Minute aus. Nach einem Angriff über die linke Abwehrseite der Heimischen kam der Ball zu einem freistehenden Gästestürmer, dieser schoss an die Stange und den Abpraller verwertete Michael Pammer zum Siegestreffer für die Gäste.
Für Kollerschlag war diese Niederlage natürlich sehr bitter, denn man merkte praktisch keinen Unterschied zwischen Meisterschaftsfavorit und Abstiegskandidat. Außerdem werden die letzten beiden Spiele aufgrund der vielen Verletzungen sehr schwierig.
Gegen Walding hatten die Gell-Schützlinge nicht viel zu bestellen und verloren mit 0 : 3
![]() Hiobsbotschaft für Kollerschlag - Youngster Martin Löffler beendete während der Woche ein Schulturnier in der Rohrbacher Bezirkssporthalle mit Verdacht auf Kreuzbandriss im rechten Knie und fällt damit für längere Zeit aus. Neben Manuel Löffler (Kammbeinbruch), Markus Kollik (Achillessehnenentzündung) und Martin Wöss (Hüftprellung) ist er der vierte Langzeitverletzte im Kollerschlager Kader. |
Die Waldinger gingen hochmotiviert ins Spiel, denn sie wussten ob des Unentschiedens von St. Martin am Vortag, dass sie bei einem Heimsieg die Tabellenführung übernehmen konnten. Kollerschlag konnte der starken Heimmannschaft vorerst nur mit einer soliden Abwehrleistung begegnen, eigene Chancen ergaben sich nicht. In der 19. Minute entwischte der überragende Markus Lüftner seinem Gegenspieler Josef Münichshofer und erzielte das 1 : 0 für Walding. Kurz darauf lag das 2 : 0 in der Luft, ein Schuss von Lüftner prallte allerdings von der Stange zurück. In der Folge konnten die ersatzgeschwächten Gäste die Partie etwas offener gestalten und kamen durch Miroslav Kolacek zu zwei Ausgleichschancen. Beide Male wurde der tschechische Legionär auf der rechten Angriffsseite freigespielt, scheiterte jedoch jeweils am gut postierten Tormann der Heimischen.
Kurz nach Seitenwechsel nutzte Daniel Bejr eine Unachtsamkeit der Kollerschlager Hintermannschaft und drückte den Ball in der 56. Minute nach einem Corner über die Linie. Dieses 2 : 0 für Walding roch aber etwas nach Abseits. Die Gäste bemühten sich in der Folge vergeblich um den Anschlusstreffer, die beste Chance auf ein Tor vergab dabei Christoph Aumüller als er aus etwa 11 Metern eine ideale Vorlage von Miroslav Kolacek nicht verwerten konnte. Eine Viertelstunde vor Schluss fixierte Waldings Kapitän Andreas Wurzinger per Kopf den 3 : 0-Endstand und besiegelte damit eine weitere klare Niederlage für die Gell-Schützlinge.
![]() Alois Hain feierte nach einer mehrwöchigen Verletzungspause ein Comeback in der Ersten, konnte aber auch keine entscheidenden Akzente setzen. |
Das Match gegen Altenfelden begann mit 1 : 0 für die Gäste, denn schon nach wenigen Sekunden nutzte Andreas Altenhofer ein Missverständnis zwischen Libero Josef Husteiner und Tormann Dieter Löffler und schob den Ball vom Sechzehner ins leere Tor. Die Heimischen waren durch diesen Rückstand völlig verunsichert und mussten froh sein, dass Martin Lauss in der 7. Minute eine Riesenchance auf das 0 : 2 vergab. Kollerschlag erfing sich nur langsam, die erste nennenswerte Angriffsaktion war ein Freistoß von Hutsteiner in der 25. Minute. Im Gegenzug gab es einen Freistoß für Altenfelden. Kollerschlags Tormann Dieter Löffler, der so wie gegen Hofkirchen wieder kein sicherer Rückhalt war, konnte den Schuss aus spitzem Winkel nur kurz abschlagen. Den Abpraller spielte Andreas Eder zum freistehenden Stefan Gattringer und dieser erzielte das zu diesem Zeitpunkt verdiente 2 : 0 für die Gäste. Kurz vor der Pause gab es Elfmeteralarm im Altenfeldner Strafraum, Schiedsrichter Jedinger ließ jedoch nach einem vermeintlichen Foul an Kolacek weiterspielen.
Gleich nach Seitenwechsel vergab Miroslav Kolacek eine tolle Chance auf den Anschlusstreffer, sein Flachschuss fiel etwas zu schwach aus und so konnte der Gästegoalie zur Ecke klären. In der 54. Minuten nutzte Reinhold Gahleitner einen Fehler von Dieter Löffler und erzielte per Kopf das vorentscheidende 0 : 3. Damit war das Spiel entschieden, die Heimischen konnten in dieser Phase nicht mehr entscheidend nachsetzen und Altenfelden beschränkte sich auf das Halten des Ergebnisses. In der 82. Minute gelang Andreas Altenhofer dann sogar noch das 4 : 0 für die Gäste.
![]() Dieser Freistoß von Roland Mayrhofer landete im Kollerschlager Tor. Tormann Dieter Löffler machte einen Schritt in die falsche Richtung und konnte so den ins Tormanneck geschossenen Ball nicht mehr abwehren. |
Zum Spielverlauf: Die Gäste begannen stark und erarbeiteten sich in der ersten Viertelstunde einige Chancen. Der durch eine zu Spielbeginn erlittene Hüftverletzung gehandicapte Martin Wöß hatte zweimal die Führung am Fuß, seine Schüsse gingen aber knapp über bzw. neben das Hofkirchner Tor. Mit Fortdauer des Spieles wurden die Heimischen immer stärker und hatten vor allem im Mittelfeld ein eindeutiges Übergewicht. Überraschend fiel aber dann das Führungstor für Kollerschlag. Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball war Miroslav Kolacek zur Stelle und erzielte in der 29. Minute mit einem Schuss ins lange Ecke das 0 : 1. Die Freude währte aber nur kurz, denn Alexander Froschauer gelang bereits 2 Minuten später der Ausgleich per Kopf.
Dieser Ausgleichstreffer stärkte das Selbstvertrauen der Heimischen und sie drängten in der Folge vehement auf das 2 : 1. Einige gute Chancen wurden dabei aber vergeben und so blieb es beim Unentschieden. In der vorletzten Minute der ersten Spielhälfte erkämpfte sich Roman Zöchbauer auf der rechten Außenbahn das Leder und flankte zur Mitte. Der Torhüter der Heimischen ließ den Flankenball fallen und Kollerschlags Legionär Kolacek drückte den Ball per Kopf über die Linie zur neuerlichen Führung für die Gäste.
Nach Seitenwechsel hatten zunächst die Gäste die besseren Chancen. Nach etwa 10 Minuten trat dann der schwache Schiri Höfersauer in den Mittelpunkt. Zunächst zeigte er dem Kollerschlager Josef Krenn nach einem Dutzendfoul Gelb-Rot und zwei Minuten später kompensierte er diese Fehlentscheidung mit einer Roten Karte für den Hofkirchner Hruska nach einer Tätlichkeit. In der Folge war es für die Gäste schwer, zu bestehen, weil Schiri Höfersauer jede Kleinigkeit zugunsten der Heimischen entschied. Aus einem fragwürdigen Freistoß fiel in der 60. Minute auch der Ausgleich für Hofkirchen. Roland Mayrhofer nutzte dabei eine falsche Bewegung von Dieter Löffler brachte den Ball im Tormanneck unter.
Für das Geschenk des Gästetormannes revanchierte sich der Goalie der Heimischen in der 72. Minute, als er einen weiten Abschlag der Kollerschlager verfehlte und damit das 2 : 3 durch Christoph Aumüller ermöglichte. Nun schien Kollerschlag auf der Siegerstraße zu sein, die Heimischen gaben aber nicht auf und starteten eine Schlussoffensive. Die Abwehr der Gäste hielt vorerst aber dicht. Als die 3 Punkte schon greifbar nahe waren, blieb Gästetormann Löffler in der 87. Minute bei einer hohen Flanke auf der Linie "kleben" und so konnte Roland Lindorfer vom Fünfer ungehindert zum neuerlichen Ausgleich einköpfeln. Die enttäuschten Kollerschlager hatten dann in der 90. Minute noch Glück als ein Kopfball von Alexander Froschauer von der Stange ins Feld zurückprallte.
![]() Christoph Aumüller zeigte eine solide Leistung und hatte mit einem Tor und einer Vorlage entscheidenden Anteil am wichtigen Heimsieg gegen Neustift |