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| Das Projekt wurde unter dem Titel "A26 Westring Linz" im Bundesstraßengesetz inkludiert und der ASFINAG zum Bau übertragen. Mit einem Baubeginn wurde 2005 gerechnet. Im Laufe der Detailplanung, die sich bis Ende 2003 hinzogen, stiegen die Kosten bis auf über 500 Millionen Euro, wodurch sich die ASFINAG genötigt sah, eine private Mitfinanzierung des Projektes zu fordern. Wegen eines auch in Expertenkreisen nicht unumstrittenen Nutzens der stadtnahen Autobahn wird jedoch eine private Mitfinanzierung einen längeren Diskussionsprozess erfordern. Angesichts der hohen Kosten wird es wohl nicht ohne ein deutliches Abspecken des Projektes gehen, sollte das Projekt eine Chance haben, mittelfristig realisiert zu werden. | ||
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| Presseinformation Büro LH-Stv. Hiesl, oö. Landesregierung, vom 12.05.2003 | ||
| A 26 Westring Linz - Vorprojekt vor Abschluss - Trasse wird noch vor Sommer 2003 fixiert | ||
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BAU-OFFENSIVE IM HÖCHSTRANGIGEN STRAßENNETZ
OBERÖSTERREICHS In Oberösterreich
befindet sich die größte Autobahnbaustelle Österreichs. 2003/2004 werden wir
den Lückenschluss im oö. Autobahnnetz erreichen. Die ASFINAG investiert heuer rund € 242 Mio. Euro in Neubau- und Sanierungsmaßnahmen in Oberösterreich. Das ist mehr als ein Viertel jener Investitionssumme, die 2003 für Gesamtösterreich vorgesehen ist. A 26 WESTRING LINZ: ABSCHLUSS DES
VORPROJEKTES Die Planungen bzw. Vorarbeiten für den 8,2 km
langen Westring Linz sind schon sehr weit fortgeschritten: Noch vor dem
Sommer 2003 werden wir das Vorprojekt abschließen und es der ASFINAG
vorlegen, kündigt LH.-Stv. Hiesl an. WEITERE WICHTIGE REALISIERUNGSSCHRITTE Luftmessungen sind in der Endphase. STAND DER GRUNDLAGENERHEBUNGEN Die Vermessung für das Vorprojekt liegt vor.
Für das Einreichprojekt wird eine detaillierte Geländeaufnahme notwendig
sein. ERKUNDUNGSPHASE TUNNELBAU In dieser wichtigen Phase sollen die
Basisdaten Geologie und Geotechnik für die tunnelbautechnische Planung und
hydrogeologische Erkundungen für die UVE ermittelt werden. VERKEHRSBERUHIGUNG VON BUNDESSTRAßEN Nach Realisierung der A 26 Westring Linz werden Teile der B 139, der B 129 und der B 127 im Stadgebiet von Linz in Gemeindestraßen umgewandelt. |
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| Presseinformation Büro LH-Stv. Hiesl, oö. Landesregierung, vom 12.12.2001 | ||
| Westring Linz soll als A 26 errichtet werden | ||
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LH.-Stv. Hiesl: Einreichprojekt soll durch
konzentriertes Verfahren bereits Anfang 2003 fertig sein Der Westring Linz - die 4. Donaubrücke inklusive Tunnelkette - mit Gesamtkosten von rund 4 Mrd. S ist das wichtigste Straßenprojekt in Oberösterreich, stellt heute Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl fest. "Wir werden alle verfügbaren Ressourcen bündeln, damit wir im Rahmen eines konzentrierten Verfahrens bis Anfang 2003 das Einreichprojekt für Brücke, Tunnel und Straße fertigstellen können", so Hiesl. Im Jänner 2000 wurde gemeinsam von Land OÖ. und Stadt Linz der Westring fixiert. Im Anschluss daran wurde im Rahmen der verpflichtenden Variantenuntersuchung seitens des ILF die Variante C (Westtunnel, stadtnäherer Brückenstandort und Nordtunnel) als beste Lösung empfohlen. Diese Variante wurde mittlerweile auch vom zuständigen Infrastrukturministerium positiv beurteilt. Mittlerweile hat das Land OÖ. die Planungskosten in Höhe von rund 150 Mio. S übernommen bzw. soll der Westring Linz als Autobahn (A 26) seitens der ASFINAG errichtet werden. In einem weiteren Schritt wollen wir nun im Rahmen eines konzentrierten Verfahrens die Vorprojekte bzw. Einreichprojekte für Brücke, Tunnel und Straße nebeneinander erstellen. Bis Frühjahr 2003 sollen alle Projekte vorliegen und das UVP-Verfahren eingeleitet werden, nennt Hiesl das Ziel. "Ich habe bei diesem Jahrhundert-Straßenprojekt für Linz viele Mitspieler bzw. Betroffene. Nur wenn Land OÖ., die Stadt Linz und der Naturschutz bzw. der Umweltanwalt an einem Strang ziehen, wird die Baureife möglichst rasch erreichbar sein. Als Baureferent werde ich auf jeden Fall alle Ressourcen auf dieses Straßenprojekt bündeln und die Verantwortung der Beteiligten einfordern, so Hiesl abschließend. |
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| Oberösterreichische Nachrichten vom 26.11.2001 - Seiten 1 und 17 | ||
| Tunnel-Autobahn für Linz, aber Baubeginn verzögert sich weiter | ||
| LINZ. Als vierspurige Autobahn mit der Kurzbezeichnung A71 soll gebaut
werden, was bisher als Linzer Westring mit Donaubrücke und Tunnels bekannt
war. Dieses Bauvorhaben soll die Pendlerströme entflechten, Stadtstraßen
beruhigen und den Durchzugsverkehr besser verteilen und lenken. Unter einem besonders günstigen Stern aber steht es noch immer nicht: Weil erst heuer die Trassenführung wieder geändert wurde, kommen die Planer beim Land immer mehr in Verzug. Von einem Baubeginn in zwei Jahren kann nicht mehr die Rede sein, 2004 ist das höchste der Gefühle. Wann das 4-Milliarden-Vorhaben fertig sein könnte, traut sich ohnehin niemand zu sagen. Viele wesentliche Details sind noch ungeklärt oder strittig, ausständig sind Studien über Lärm- und Schadstoffbelastung. Die erforderliche Umweltverträglichkeits-Prüfung ist ebenso zeitraubend wie die vorgeschriebene internationale Ausschreibung. Außerdem ist die Finanzierung noch nicht unter Dach und Fach. |
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| Linzer Westring wird als A71 zur Autobahn Keine Hoffnung mehr für Baubeginn 2003 |
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| VON PETER AFFENZELLER | ||
| LINZ. Die Gutachter in der Umweltverträglichkeitsprüfung sollen den
Politikern
jetzt die Entscheidung über den Standort der vierten Linzer Donaubrücke
abnehmen. Der ganze "Westring" soll als Autobahn A71 von der Asfinag
finanziert werden. "Angefangen haben wir bei einer neuen Brücke für 350 Millionen, heute halten wir bei einer kompletten Westumfahrung für vier Milliarden", wirbt Baureferent Franz Hiesl um Verständnis bei jenen, denen es zu langsam geht: Der Westring sei für Pendler und Linzer eine sinnvolle Lösung und ein "schwierigstes und wichtigstes Projekt". "Wir ringen darum", sagt Hiesl, dass der Ring analog zur Stadtautobahn A 7 als A 71 bezeichnet und von der Sonderfinanzierungs-Gesellschaft Asfinag bezahlt wird. Zur Diskussion um den Brückenstandort - "alt" bei St. Margarethen oder "neu" an der Stadtgrenze" - hat sich eine salomonische Lösung gefunden: Die Gutachter im Umweltverfahren sollen entscheiden, die Stadt Linz soll sich dem anschließen. Damit ist klar, dass nur mehr die stadtnahe Brücke wirklich im Rennen bleibt, für die jetzt Detailpläne ausgearbeitet werden. Planungsdauer sieben bis neun Monate. Hiesl spricht von drei Abschnitten: Brücke und Tunnel bis zum Bahnhofsknoten sollen ab 2004 errichtet werden, später erst der Anschluss zur Westbrücke und noch später der Nordtunnel unter Urfahr durch zur Mühlkreisautobahn. An eine Baureife im Jahr 2003 glaubt er selbst nicht mehr. Eine klare Absage erteilt Hiesl Ideen, sich die teure Brücke samt Tunnel zu schenken und stattdessen nur eine Verbindung durch Urfahr zur A 7 zu schaffen: "Die Voest-Brücke und die Stadtautobahn könnten den Verkehr gar nicht aufnehmen und die Entlastung der Innenstadt wäre weg." Neu diskutiert wird derzeit die Lösung an der Waldeggstraße Richtung Westbrücke und Bindermichl: Die Häuserzeile zwischen Straße und Westbahn soll abgelöst werden. Dann hätte eine neue Unterflurtrasse mit vier Spuren Platz, auf deren "Deckel" man wieder eine Bebauung (Büro- und Geschäftshäuser etc.) errichten könnte. Die "neue alte" Waldeggstraße wäre nur noch zweispurig. Ungelöst ist nach wie vor die Frage, wohin mit den Autoabgasen aus den Tunnels: "Es gibt eine Entlüftungsmöglichkeit zur Donau hin oder nach oben. In St. Gallen zum Beispiel wurde dafür ein höherer Schlot errichtet. Wir studieren noch die Lage im Stadtklima, um zu sehen, wie man Belastungen für Wohngebiete vermeiden kann", sagt Planungschef Günter Bsirsky. Eine konzentrierte Emissionsquelle sei technisch leichter beherrschbar als die bestehende Belastung durch den Verkehr auf der Westtangente. |
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| Dobusch: "Kein Monster-Knoten" | ||
| VON MEINHARD BUZAS | ||
| LINZ. In einem Punkt stimmt der Linzer Bürgermeister Dobusch mit
Landeshauptmann-Stellvertreter Hiesl überein: Einen Westring-Baubeginn 2003
hält er nicht mehr für machbar. "Allein die Umweltverträglichkeits-Verfahren werden länger dauern. Es wird nicht möglich sein, ein so komplexes und schwieriges Verfahren bis 2003 abzuwickeln, zumal wir seit heuer mit einem näher zur Stadt verschobenen Brückenstandort ja praktisch wieder vor einem Neuanfang stehen", sieht Dobusch den Zeitfaktor realistisch. Linz werde unter der Voraussetzung, dass alle heiklen Punkte befriedigend geklärt werden können, alles tun, um dieses "eindeutige Landesprojekt" zu unterstützen, benötigte Unterlagen liefern, notwendige Flächenwidmungsplan-Änderungen durchführen. Für ihn komme in der Waldeggstraße nur eine Unterflurtrasse in Frage, die Trasse müsse vom neuen Brückenkopf in Urfahr bis zur Westbrücke über die Bahn ein Gesamtprojekt sein, nur die Tunnelstrecke in Urfahr bis zur Mühlkreisautobahn könne später geplant werden. Zur Diskussion stellt er auch die Dimension der Auf- und Abfahrten für den Tunnel beim Bahnhof und die Brücke in Urfahr. "Planer denken nur in hundertprozentigen Lösungen, egal, ob dabei etwa der Bergschlössl-Park ruiniert wird. Man muss nicht aus jeder Fahrtrichtung in den Tunnel oder auf die Brücke fahren können", ist Dobusch für Augenmaß. Von überdimensionierten Monster-Knoten nehmen auch die Landesplaner inzwischen Abstand. Linz befürwortet die Schaffung einer ausgegliederten Gesellschaft für den Bau des 4-Milliarden-Vorhabens. Dobusch: "Nur so könnten die Abläufe beschleunigt werden." Auf dem Ohr aber hört Hiesl schlecht: "Die Finanzierung wird ohnehin ausgegliedert, wir haben eine eigene Planungsgruppe, aber die muss in diesem Fall nach den Regeln des Bundes spielen." Auf die Frage, was nach seiner persönlichen heutigen Abschätzung im Jahr 2009, also im Jahr der übernächsten Landtags- und Gemeinderatswahl, vom Westring schon gebaut sein könnte, sagt Dobusch klipp und klar: "Die Brücke könnte dann fertig sein, die Tunnels höchstens im Bau." |
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zuletzt geändert: 12.05.2003 |
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