| Europäer
würden abheben! |

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| ... über
mexikanische Eigenarten im Straßenverkehr |
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| Das für Ausländer
beeindruckendste Merkmal im Straßenverkehr in Mexiko sind die TOPES
(Bodenschwellen) und VIBRADORES (Rüttelstreifen). Damit wird Disziplin
geschaffen. In beinahe allen Ortsdurchfahrten finden sich diese
Tempobremsen in
Abständen von meist 400 m, so wie vor allen Schulen. Radarfallen sind damit überflüssig, da
ein Überfahren mit mehr als Schritttempo sicherlich einen Achsschaden
nach sich ziehen würde. |
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| Vor Mautstationen gibt es ebenfalls "Topes", damit niemand auf den Gedanken kommt, ohne zu bezahlen
durchzufahren. Sämtliche Mautstellen sind auch vom Militär bewacht, was
aber nicht zur Besorgnis Anlass geben sollte. Die Einheimischen meinen,
dass dies mehr eine Beschäftigungstherapie für das Militär sei. |
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| Überall im Landesinneren in Abständen von
etwa 100 km gibt es fixe Militärkontrollstellen. Offiziell dient dies
dazu, um Drogenschmuggler und entflohene Häftlinge zu erwischen. Es soll
jedoch noch nie jemand bei diesen Kontrollstellen erwischt worden sein.
Das Kontrollsystem kann auch nur funktionieren, weil am Land wenig Verkehr
herrscht. |
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| Die menschenleere Autopista Merida - Cancun
in Yucatan im Süden des Landes: Großteils besitzt sie sogar 2 getrennte Richtungsfahrbahnen. Sie wurde eigentlich nur für dafür gebaut, damit die
Touristen schnell nach Chichen Itza (berühmteste Maya-Ruinenstätte)
gelangen können. Damit es nicht zu schnell geht, gibt es alle paar km Hinweisschilder MODERE SU VELOCIDAD (verringere die Geschwindigkeit). |
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| Mexikaner fahren vorsichtig, weil sie oft
nicht versichert sind. Man ist aber auch sehr hilfsbereit. Die Verkehrszeichen werden durch eine Vielzahl von
Licht- und
Handzeichen ergänzt. Der entgegenkommende blaue Wagen fährt mit
Warnblinkanlage und zeigt damit, dass man aufpassen soll - in diesem Fall
war es eine entlaufene Kuh. |
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| Andererseits werden die Sicherheitsvorschriften eher
locker gehandhabt. Zum "Sammeltaxi"
umfunktionierte Lieferwagen gehören in ländlichen Gebieten zum
Straßenbild - auch auf Hauptstraßen. |
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| In den
flachen Gebieten des Südens gibt es viele elend lange Geraden
auf wenig befahrenen Landstraßen.
Auch hier gibt es immer wieder Warntafeln MANEJE CON PRECAUCION - SU
FAMILIA LE ESPERA (Vorsicht - Ihrer Familie zuliebe). Das Land beiderseits der Straßen ist
großteils versumpft und wird als Viehweiden genutzt. |
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| Entlang der breiten sumpfigen Küstenebene
am Golf von Mexiko müssen zahlreiche breite Gewässer überquert werden.
Nahezu alle Brücken werden mit Maut finanziert. Hier die Brücke
über den Rio Coatzacoalcos an der Landenge von Tehuantepec. Dieser Fluss kann
ein Stück ins Landesinnere von Hochseeschiffen befahren werden - daher die hohe
Brücke. Auf der Gegenfahrbahn ein extra langer Truck mit zwei
Sattelaufliegern. Diese 9-achsigen Gespanne sieht man recht häufig und
sind auch in einigen US-Bundesstaaten so wie in Teilen Skandinaviens
üblich. |
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| Die
berühmte "Panamericana" südlich von Oaxaca im
Südwesten von Mexiko ist stark befahren und hat einen wenig berühmten
Fahrbahnzustand. Die Landschaft ist dafür typisch
mexikanisch. |
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| Eine der Hauptausfallstraßen von Mexico
City. In der 20-Millionen-Metropole gibt es zahlreiche 6- bis 8-spurige Schnellstraßen.
In den Städten sieht man noch viele VW-Käfer (in Mexiko bis zuletzt
gebaut). Da das Klima in Mexiko
keine Fahrzeugheizung notwendig macht, entfällt der größte Nachteil des
unverwüstlichen Gefährts. |
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Der Verkehr verläuft unerwartet gesittet, längere Staus sieht man nur zu
den Stoßzeiten am Abend. |
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| Die Autopista von Mexico City Richtung
Nordosten führt durch die einst berüchtigtsten Slums Lateinamerikas.
Heute hat sich die Situation der Leute offensichtlich gebessert. Viele
Bewohner dieser Stadtviertel haben heute ein gemauertes Häuschen und ein
Auto (meist VW-Käfer). |
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| Rechts im Hintergrund die große
Sonnenpyramide und unter dem Überkopfwegweiser die etwas kleinere
Mondpyramide von Teotihuacán. Obwohl nur 50 km vom Moloch Mexico City
entfernt, gibt es kaum mehr Verkehr und auch die Gegend ist zwar intensiv
landwirtschaftlich genutzt, aber nicht sehr dicht bevölkert. |
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| Das Autobahnnetz wird laufend erweitert,
wobei manchmal neben einer bestehenden Autostraße eine zweite Fahrbahn
dazu gebaut wird. Die Aus- und Auffahrten sind etwas
gewöhnungsbedürftig, weil es kaum Verzögerungs- und
Beschleunigungsstreifen gibt. Selbst gefertigte Werbetafeln werden (ohne
Genehmigung) auch am Mittelstreifen der Autobahnen aufgestellt. |
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| Schon 80 km außerhalb der 20-Millionen-Metropole Mexico City ist die Verkehrsdichte bemerkenswert
gering. |
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| Die einheimische Bevölkerung kann sich offenbar schwer
damit abfinden, dass plötzlich solche Hindernisse durch ihr Gebiet
verlaufen. Es ist daher nicht ungewöhnlich, Autobahnen mit Pferden,
Handwagen und Fahrrädern zu überqueren und auch ein Stück zu benützen
- es ist auch zu bequem. |
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| "Geisterradler" auf der Autopista
Veracruz - Villahermosa. |
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| Die Bundesstraße 130 kurz nach dem Ende der Autopista
132 im
Städtchen Tulancingo. Danach geht es über einen etwa 3000 m hohen Pass in die
Kistenebene am Golf von Mexiko. |
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| Die Verbindung von Mexico City zur
Erdölstadt Poza Rica am Gold von Mexiko ist vor allem von LKW stark
befahren. Eine Autobahn ist in dem topografisch sehr schwierigem Gelände
(etwa 3000 m Höhenunterschied auf 150 km) erst in Bau. Zusätzlich ist
diese Bergstrecke sehr nebelanfällig, weil hier die kühl-trockene
Hochlandluft auf die feucht-heiße Tieflandluft trifft. |
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| zuletzt
geändert: 14.11.2000 |