U.S.S. Cobra
Die U.S.S. Cobra ist ein schwerbewaffnetes, für spezifische
Zwecke vorgesehenes Starfleet-Schiff, das in der Utopia-
Flottenwerft als Antwort auf die Dominion-Bedrohung für
die Welten im Alpha- und Beta-Quadranten entwickelt wurde.
Das Projekt wurde, was die normale Reihenfolge von Forschung,
Entwicklung, Test und Bewertung anging, nicht gerade unter
idealen Umständen offiziell 2372 von der Abteilung für das Design
hochentwickelter Raumschiffe (ASDB - Advanced Starship Design Bureau)
der Starfleet begonnen. Glücklicherweise befanden sich eine Reihe von
Hardware-Innovationen und Designanpassungen bereits auf Lager und
machten so ein vertretbares Maß an Zuverlässigkeit
in Relation zur Geschwindigkeit der Systemintegration
und Fahrzeugkonstruktion möglich. Die entgültigen Ausmaße
des neuen Schiffs betragen 364 x 225 x 53 Meter.
MISSIONSZIELE
Das Cobra-Projekt, das von Admiral Ross vom Starfleet-Command
überwacht wurde, begann mit der Auswahl eines bestehenden
Raumschiffdesigns, das gerade in die erste Stufe der Modifizierung
eingetreten war. Es existierte noch keine Bewaffnung, und die
Einrichtung, wurde noch Simulationen zur Feststellung der Warpfeld-
Interaktionen unterzogen. Das Studienobjekt mit der Bezeichnung NXP-
4356WP/T wurde als schnelle Torpedofregatte betrachtet, die mit hoher
Warpgeschwindigkeit in gegnerische Verdeidigungen eindringen konnte.
Dieses Norway-Modell hätte sechs Torpedowerfer erhalten, vier davon
in der Primärsektion, die anderen 2 in der Antriebssektion, die in der
Lage sein sollten, Photonen-, Quanten- und Trikobaldtorpedos bei einer
Geschwindigkeit von Warp 9,982 abzufeuern.
Als 2374 die Dominion-Bedrohung das Design vorantrieb, wurde
entschieden die Norway- Hülle komplett zu übernehmen. Außerdem wurde
entschieden das bei der Defiant-Klasse erprobte Ablativ-Panzer-System
zu übernehmen. Allerdings wurde es verbessert, wodurch das Shiff
statt einer einfachen, eine dreifach ablatierte Hülle bekam.
Die Doppel-Hülle der Defiant-Klasse wurde ebenfalls übernommen.
In ihrer Rolle als Dominion-Abwehrkreuzer wurden 2
Schiffe der Norway-B-Klasse gebaut: Die Cobra selbst, und die Suez.
Im letzten Tauglichkeitstest Ende 2374, wurden die beiden Schiffe
jedoch zuerst zur Neutralen Zone zu den Klingonen gesendet, da man
als Captains der Schiffe, David Peringer und Benjamin Ashlee
erwählte die beide Kontakt zu dem einflussreichen
Haus des K´Emock besitzen. Außerdem bekamen die Schiffe
diverse Geheimaufträge.
RAUMSCHIFFSKONSTRUKTION
Die Cobra ist aus standartmäßigem Tritanium sowie Duranium-
Legierungen und anderen Verbundmetallen gefertigt. Die Brücke
ist als 1. Deck auch mit 2 Pulsphasern ausgestattet. Das Schiff
besteht aus insgesamt 13 Decks, die mit Turboliftschächten und
Jeffrisröhren verbunden sind. Sämtliche EPS-Energieleitungen für
die Waffen sind verkürzt worden, um zwischen dem Aktivierungssignal
und dem Strahlaustritt eine fast bei Null liegende zeitliche
Verzögerung zu erzielen.
Alle geschätzten internen Systeme, die einen Zugriff auf das
Schiffsäußere erforderlich machen, sind mit gesonderten und abtrenn-
baren Hüllenplatten versehen worden, wodurch die meisten vertrauten
Bestandteile dem Betrachter verborgen bleiben, unter anderem die
Shuttlehangar- Tore, die Andockschleuse, Rettungskapseln, Impuls-
auslaßöffnungen und die Anschlüsse für den Nachschub an Verbrauchs-
stoffen. Ein Satz an der Unterseite integrierter Andockklammern
sowie Landestreben sind in das Design der Cobra für mögliche
entsprechende Operationen bzw. Landungen integriert worden. Eine
praktische Anwendung ist bislang nicht erfolgt, Simulationen zeigen
aber, daß bei voller Funktionstüchtigkeit der Impuls- und
Reaktionskontrolldüsen ein erfolgreicher Start und ein Erreichen
einer Geschwindigkeit für den Eintritt in den Orbit wahrscheinlich
sind.
KOMMANDOSYSTEME
Die Cobra ist mit einer gefechtsbereiten Brücke und entsprechenden
schiffsweiten Systemkontrollen ausgestattet. Auf der Brücke befindet
sich die übliche Anordnung von Kontrollstationen, erweitert um eine
redunante taktisch Station, deren Funktion es ist, sich mit der durch
die Waffensysteme erhöhten Arbeitsbelastung für die Crew zu befassen.
Ein integrierter Lagebildschirm und ein Konferenztisch ermöglichen es
der Crew, in Phasen verringerter Gefechtssituationen Strategien und
Taktiken zu studieren und zu planen. Der Maschinenraum und die Wissen-
schaftliche Station sind ebenfalls vertreten und verfügen über eigene
ODN-Leitungen zum Hauptcomputer und zu wichtigen Systemen. Keiner von
beiden ist jedoch für den Betrieb des Schiffs im Gefecht unbedingt
erforderlich. Eine einzelne, im vorderen Bereich befindliche Flug-
kontroll- (Conn) und Oberationsstation (Ops) ersetzt die traditionellen
Stationen Steuer und Navigation. Sie steht für einen Trend in den
Bereichen Kontrolldesign, Computerunterstützende Leit- sowie
Navigationssysteme.
COMPUTERSYSTEME
Zwei isolineare Prozessorkerne befinden sich direkt hinter der
Brücke auf den Decks 2 und 3. Der gesamte Computerkern umfaßt
1200 Bänke aus Chromopolymer-Verarbeitungs- und Lagerplatten, die
eine Gesamtkapazität von 512,56 Megaquads besitzen. Das System wird
normalerweise von einem EPS- Nebenwiderstnd der hinteren
Impulsreaktoren gespeist, es kann aber auch durch eine kleinere
regulierte EPS-Leitung aus dem Warpkern gespeist werden. Die Kühlung
der isolinearen Systeme wird durch eine regenerative Flüssigstickstoff-
Schleife erreicht, zu der ein Hitzespeicherblock gehört, der mit Blick
auf Geheimoperationen mit Verzögerung entlüftet werden kann. Bei einer
typischen Mission werden nur 45 Prozent der Prozessor- und Speicher-
kapazität des Hauptcomputers benötigt; die übrigen 55 Prozent sind für
die Aufnahme geheimer Informationen oder für taktische Operationen oder
auch für die Übernahme der Arbeit eines beschädigten Kerns vorbehalten.
Die Cobra kann mit einem einzigen Kern arbeiten und durch den Einsatz
von Komprimierungs- und Streuspeichermethoden sogar wichtige Daten aus
einem beschädigten Bereich holen.
WARPANTRIEBSSYSTEM
Der Warpkern befindet sich im hinteren Bereich des Maschinenraums
und erstreckt sich vertikal über 3 Decks.
Die Materie- Antimateriereaktions-Baugruppe ist in Deck 8 eingebettet
und im oberen Bereich auf Deck 2 von einem umlaufenden Balkon umgeben.
Der Kern ist aus einem zentralen Reaktor aus durchscheinendem Aluminium
und Duranium mit Dilithiumgelenkrahmen, vierlappigen magnetischen
Einbindungssegmentsäulen sowie Materie- und Antimaterieinjektoren
gefertigt. Plasmaübertragungsleitungen treten auf Deck 8 aus dem Kern
aus und erstrecken sich im rechten Winkel bis zu den Gondeln und den
Warpplasma-Injektoren. Zu den Gondeln gehört ein experimentelles In-
Line-Impulssystem, das Materiezuführung und -erhitzung in den Gondeln
erlaubt und die hintere Abdeckung der Gondel leitet. Antideuterium wird
in einer Reihe von Antimateriekapseln der Starfleet auf Deck 8 im
Bereich vor dem Warpkern gelagert. Alle vorschriftsmäßigen Warpantrieb-
kontrollen und -abläufe finden auf der Cobra Anwendung.
IMPULSANTRIEBSSYSTEM
Das primäre Impulssystem besteht aus drei Paarweise angeordneten,
redunanten Fusionsreaktoren, Raum-Zeit-Treiberspulen und vektorisierten
Ausstoßausrichtern. Die Ausstoßprodukte können vorübergehend in der
Impuls-Mündungshaube zurückgehalten werden, um die Ionen- oder EM-Spur
des Schiffs zu minimieren. Sie können auch durch elektroporöse Platten
entlang der Oberfläche der Haubenabdeckung entlüftet werden.
Die RKS-Düsen sind von Düsengruppen der Galaxy-Class übernommen und
angepaßt worden. Insgesamt sind acht solcher Gruppen installiert: 2 in
der vorderen Sektion, vier in der mittleren Sektion sowie 2 in der
hinteren Haubenabdeckung. Deuterium wird aus den Primärtanks auf Deck 2
und von sofort einsetzbaren Tanks innerhalb der Düsengruppen
herangeführt.
WISSENSCHAFT UND FERNABTASTUNG
Die Cobra ist so ausgerüstet, daß sie hochqualifizierte
wissenschaftliche Missionen ausführen kann, vor allem solche, die mit
Verdeidigungsoperationen in Zusammenhang stehen. Zwar sind die
Bordsysteme nicht für ausführliche Scan- und Analyseaufgaben
ausgerüstet, dennoch können 90 Prozent der üblichen
astrophysikalischen, biologischen und planetologischen Abtastungen
geleistet werden. Eine Beladung mit zehn Sonden der Klassen 5, 6, und
X in unterschiedlicher Mischung kann von nahe gelegenen Sternenbasen
an Bord genommen werden.
Die externen Sensoren mit hoher und niedriger Reichweite sind
angepaßte Versionen standartmäßiger Stations-Sensorengruppen, wie sie
auf DS9 verwendet werden, sie sind an ausgewählten Stellen hinter der
EM-undurchlässigen Hüllenverkleidung montiert. In den meisten
Gefechtssituationen können die Sensoransammlungen sich in verstärkte
Schächte zurückziehen, bis die Gefahr gebannt ist, um dannn in
engeren Kontakt zu den Hüllenplatten gebracht zu werden. Alle
Sensoreingaben werden im Computerkern aufgezeichnet und analysiert und
auf den wissenschaftlichen Anzeigen auf der Brücke oder auf PADDs,
Tricordern oder anderen Anzeigeflächen im Schiff dargestellt. Die
meisten Sensorsysteme sind für Aufklärungs- und Gefechtssmanöver
optimiert worden.
TAKTISCHE SYSTEME
Die weitaus größte technologische Verbesserung, die in die Cobra integriert
worden ist, sind die Verteidigungswaffen.Dazu gehört, der
Ablativ Panzer, Typ V Impulsphaserkanonen und Trikobaldtorpedos. Alle
Waffen werden von den beiden taktischen Stationen auf der Brücke
kontrolliert, in einigen Fällen können sie auch über Wiederhol-Flächen
oder PADDs von anderen Standorten auf dem Schiff bedient werden, auch
wenn dabei besondere Sicherheitsbeschränkungen ins Spiel kommen. Die
Entwicklung der Typ V Impulsphaserkonone geht auf eine Reihe von
Lektionen zurück, die bei den auf der Defiant verwendeten Impulskanonen
gemacht wurden. Zwei Impulsphaser befinden sich direkt vor der Brücke
und die anderen beiden auf Deck 10 vorne.
6 Pulsfeuer- Torpedorampen sind im Schiff verteilt
integriert. Die Werferspulen-Baugruppe, der Gasgenerator, der Reaktionsstofflader
und der Torpedotransporter sind Standartausrüstung der Starfleet, die für alle
interstellaren Schiffe verwendet wird. Die Systeme können die gemischte
Belastung durch Photonen- Quanten- und Trikobaldtorpedos und alle Sonden
bewältigen.
Der Ablativ Panzer befand sich seit einigen Jahren in der
Entwicklung doch verschiedene Faktoren, die mit der
Materialverfügbarkeit, Instabilität, Phaser- und
Torpedowiderstandskraft sowie langen Vorlaufzeiten bei der Produktion
zu tun haben, laufen einem breitgefächerten Einsatz auf Schiffen an der
Front zuwider. Die Panzerung arbeitet in zwei Stufen. Für den Fall
einer Disruption der Schildumhüllung wird Phaser- oder thermale
EM-Energie über die Hüllenoberfläche zerstreut, oberhalb einer nicht
bekannten Schwelle wird diese Energie von der Molekularmatrix mit
kontrollierter Geschwindigkeit abgegeben. damit wird ein Großteil der
Strahlenergie des Treffers abgeleitet. In den meisten Fällen löst
dieses Abgeben eine Partikelwolke mittlerer Dichte aus, die zusätzlich
helfen kann, den eintreffenden Strahl zu verteilen.
Vor den langwierigen Feindseligkeiten, die dem Verlust der Jem´Hadar-
flotte im Wurmloch folgten, wurde auf der Cobra eine
Microtorpedophalanx installiert, die Zugriff auf 10000 Microtorpedos der
quantentorpedoklasse erlaubt.
Zu den anderen Waffen an Bord der Cobra gehören der abnehmbare
Sprengkopf, die Selbstzerstörungsautomatik und spezielle Waffensysteme.
Die Sprengkopfsektion verfügt über einen eigenen Miniatur-Impulsantrieb
und ein Magazin mit sechs Quantentorpedo Sprengköpfen. Diese
Sprengköpfe sind außerdem mit dem Selbstzerstörungssystem verbunden.
Für den Fall, daß der Sprengkopf gestartet werden muß, werden
standartmäßige Befehlsautorisierungsprotokolle befolgt. Der Sprengkopf
wird abgefeuert und während des Transits scharfgemacht. Man geht davon
aus, daß der Sprengkopf nur unter den aussichtslosesten Bedingungen
gestartet wird, also kurz vor der Selbstzerstörung. Das übrige
Selbstzerstörungssystem besteht aus sechzehn zusätzlichen
Quantentorpedo-Sprengköpfen sowie aus den Freigabebefehlen für alle
Sicherheitsverschlüsse an den Materie- und Antimaterietanks. die
speziellen Waffensysteme bestehen gegenwärtig aus 500 selbstreplizierenden
und 200 Trikobald-Minen die mit einem Minenleger des Typs V abgeworfen werden.
ausserdem besonders zugeschnittenen Sprengladungen, die in die Gehäuse
von Quantentorpedos integriert sind.
Der Einsatz aller Verdeidigungssysteme kann nach Offiziers- und
Crewbesprechungen geplant und ausgeführt werden, die oft im
Konferrenzraum neben der Brücke abgehalten werden.
VERSORGUNGS- UND HILFSSYSTEME
An Bord der Cobra sind alle EPS-, Flüssigkeitstransfer- und
ODN-Leitungen, atmosphärische sowie andere Energie- und
Verbrauchsstoffsysteme installiert. Die EPS-Leitungein und die
ODN-Faserbündel sind mit Ummantelungen aus mehrschichtig gewebtem
Polyduranium verstärkt. Die Schwerkraft an Bord wird durch 153
verbesserte Stator-Rotor-Schwerkraft-generatoren erzeugt.
Feststoffentsorgung wird von Komprimierungs- und Zerlegungseinheiten
übernommen. Die Replikatoren sind bestückt, um die Crew mit Nahrung und
anorganischen Produkten zu versorgen; verbunden sind sie mit den
Rohmaterie- und Recyclingtanks. Cryogenische Brennstoffe werden in
standartmäßigen magnetisch-peristaltischen Leitungen transportiert.
Turbolifte mit begrenzter Ladekapazität erlauben vor allem auf die
Länge bezogen den Zugang zu den wichtigsten Räumlichkeiten auf der
Cobra. eine große Anzahl Jeffries-Röhren ermöglicht den Zugriff auf
Systeme, die sich zwischen oder hinter wichtigen Abteilungen und
Deckstrukturen befinden.
Ausser den EPS- und ODN-Leitungen wurden auch die auf Sovereign-
und Intrepidklasse erprobten Bioneutralen Gelpacks installiert.
jedoch nur an kritischen Stellen an der Primärhülle, und an allen
Bereichen die dicht an der Hülle liegen. Dadurch ist das Schiff
weitläufig gegen energetische Ladungen und Tetryon-Wellen geschützt.
KOMUNIKATION
Alle stantardmäßigen RF- und Subraumkommunikationssysteme sind
instaliert, zusätzlich stehen Kapazitäten für engstrahlige und
verschlüsselte Signalübertragung und den entsprechenden Empfang zur
Verfügung. Getarnte Kommunikation ist durch den Einsatz modulierter
Impulsausstoß-Ströme und Navigationsdeflektorstrahlen möglich. Ein Satz
von drei primären und drei Reserve-Subraumnotrufbaken steht für den
Einsatz in Notsituationen zur Verfügung.
TRANSPORTERSYSTEME
Auf der Cobra finden sich normalerweise 4 Primär- und 5
Notfalltransporter auf Deck 7 und 10. Die Moduleinheit stellt eine
um 10 Prozent verbesserte Version des standartmäßigen
Musterspeichertanks und der molekularen Bildscanner dar, die man auf
der Sovereign-Klasse vorfindet. Der Transporter wird von einem
Impulssystem-EPS-Anschluß gespeist und ist durch eine mehrschichtige
Duranium-Ummantelung EM-abgeschirmt. Die Transporter-Emitterflächen
an der Außenhülle sind mit elektroporösen Platten gepanzert, was vom
Computer eine genauere Kontrolle im Hinblick auf die Verweildauer von
Zielen betrifft, die sowohl von als auch an Bord gebeamt werden.
Die 3 Frachttransporter befinden sich in den Frachträumen auf Deck 10.
UMWELTSYSTEME
Die Cobra ist mit dem Starfleet-Advanced-Livepack ausgestattet. Es
wird eine normale Umgebung der Klasse M beibehalten, die aber in 10
Quartieren für Lebensformen der Klassen H, K oder L angepaßt werden
kann. Alle atmosphärischen Bedingungen, Heizung und Luftfeuchtigkeit
können auf jedem Deck und in jeder Sektion kontrolliert werden. Alle
speicherbaren Gase und Flüssigkeiten sowie die Übertragungs- und
Manipulationshardware sind auf alle 13 Decks verteilt.
PERSONALINFRASTRUKTUR
Die primären Infrastruktursysteme für das Personal umfassen die
170 Hauptquartiere, (Ambassador-Class-Standart) zwanzig
Offiziersquartiere, (Galaxy-Class-Standart) sowie 10 Gastquartiere und
3 Admiralsuits. Ausserdem die Offiziersmesse sowie die Krankenstation.
Für Erholung sorgen 9 Holosuits, eine Sporthalle und ein Schwimmbad.
Die Quartiere sind mit einer Hydrodusche, einem WC und zwei Wohnräumen
ausgestattet und haben eine Größe von 30 m2. Die Krankenstation ist
groß, und bietet Platz für 30 Betten, deren Anzahl im Notfall auf 35
Erweitert wird. 2 Medizinisch Holographische Programme sind rund um die
Uhr im Dienst und im Notfall stehen noch 3 MHNs zur verfügung. Die
Schiffsreplikatoren sind mit Rohmaterie- und Recyclingvorräten
verbunden und bieten Menüs für unterschiedliche Kulturen an.
Jedes Quartier besitzt einen Standartreplikator und Schiffsweit
sind noch 20 Großflächenreplikatoren und 50 Lebensmittelreplikatoren
positioniert.
TYP X SHUTTLES
Die 12 Shuttles des Typ 10 sind auf den beiden Shuttlehangars Deck 3
und 6 verteilt. Es handelt sich um viersitzige, vielseitig verwendbare
Shuttles, die auf dem Modell des Typs 6 basieren; sie sind mit kleinen
Versionen des auf der Defiant verwendeten Warpantriebs sowie mit
Impulsdüsen ausgerüstet. Ein Shuttle des Typs 10 hat eine Länge von
9,64m, eine Breite von 5,82m und eine Höhe von 3,35m. Das Leergewicht
beträgt 19,73t, womit es geringfügig schwerer ist als ähnliche
Shuttles, was in der größeren Warpspulen-Baugruppe begründet ist. Die
RKS-Düsen stammen aus den Ersatzteilen des Typs 6.
Die Verdeidigungssysteme entsprechen denen der meisten anderen
Shuttles, sie umfassen 4 Phaseremitter(Class VII), 2
Microtorpedowerfer(70 Microquantentorpedos),
Schilde(1100 TJ) und Vorrichtungen zur Störung von Signalen.
Zu den bordeigenen Computersystemen gehört eine verkürzte Version
des Computerkerns aus den Runabouts der Danube-Class, der in fünf
Sammelprozessoren partitioniert worden ist, um eine Optimierung der
Ergebnislieferung zu erreichen. Vorkehrungen sind getroffen worden für
bioneutrale Gelpacks und Aufrüstungen.
Systeme für die Landung auf Planeten umfassen sowohl festinstallierte
als auch bewegliche Vorrichtungen. In diesem Modell findet sich auch
alle andere benvötigte Hardware, z.B. Positionslichter, Notfallsender,
Transporter, Druckanzüge und Überlebensrationen.
FLUGOPERATIONEN
Für die Cobra als einzelnes, nicht teilbares interstellares Schiff
gelten alle Standartflugregeln. Zu den gegenwärtigen Missionstypen
gehören taktische und Verteidigungs-, Notfall-, Eskortier- und
Rettuungseinsätze sowie in zweiter Linie wissenschaftliche
Untersuchungen. Die Funktionsmodi lauten unter anderem Flug,
Gelbalarm, Rotalarm, externe Unterstützung und Energiereduzierung.
NOTFALLMASSNAHMEN
Neben der Fluchtmöglichkeit, die durch Shuttles geschaffen wird,
gilt als eigentliches Überlebensfahrzeug die Starfleet Rettungskapsel.
Die Kapsel existiert derzeit in Form von zwei Haupttypen, einer Version
für sechs und einer für acht Personen; sie ist 3,6 m hoch, die
hexagonale Fläche hat einen Durchmesser von 3,5 m. Jede Rettungskapsel
verfügt über eine ausreichende Menge an Verbrauchsstoffen sowie
Recyclingkapazitäten, um die Crew acht Monate am Leben zu halten.
Werden mehrere Rettungskapseln im sogenannten "Gänsemarsch-Modus"
zusammengeschlossen, erhöht sich dieser Überlebenszeitraum. Jede von
Ihnen ist mit Navigationsprozessoren und Mikro-Impulsdüsen
ausgestattet, außerdem mit einem Subraum-Komunikationssystem.
Die Einheiten an bord der Cobra sind speziell modifiziert worden, um
unter den Bedingungen des anhaltenden Krieges weniger gut sichtbar zu
sein und eine minimale EM-Spur zu hinterlassen.
Yacht des Captains
Die neu entwickelte Yacht des Captains der U.S.S. Cobra
der Norway-Klasse ist mit Andockklammern An Deck 12 des Schiffs
befestigt. Über das Turboliftnetzwerk der Cobra erreicht man die
Eingangsschleuse zur Yacht.
Das Erscheinungsbild der yacht ist eine Kombinition zwischen
Defiant-Klasse und der Captainsyacht der Sovereign-Class.
Das Schiff ist 50m lang, 20m breit und 10m hoch und hat eine
Bewaffnung von 2 Typ IV Impulsphasern (je 30.000 TW) 1 Phaserfeld
(23.000 TW) und 4 Microtorpedorampen (je 600 Quantentorpedos).
Das Schiff ist in 2 Decks unterteilt.
Deck 1 ist in Quartiere, Brücke und Aufenthaltsraum gegliedert,
während Deck 2 einen Erste Hilfe-Raum und zu 80% den maschinenraum
beansprucht. Der Warpantrieb, sowie die Pylonen sind 50% nachbildungen
der Defiant, und haben für die Dauer von 12 Stunden eine Maximale
Leistung von Warp 9,06.
Die Schilde werden von 3 Standart Schildgeneratoren der Klasse M
gespeist. 2 Generatoren können gleichzeitig arbeiten um eine Schild-
kapazität von 650.000 TJ zu erzeugen. Im Notfall wird Energie von
den Primären Impuls-Antriebszellen abgezweigt um eine Kapazität
von bisher Maximal 920.000 TJ zu erzeugen (Utopia Testwerft).