Replikator

In fast jeder TNG Folge kann man beobachten, wie Picard sich eine heiße Tasse Earl Grey repliziert. Das faszinierende an solch einem Replikator ist, dass man sich alles, was man haben will einfach replizieren kann. Ein Schokoeis oder doch lieber neue Schuhe. Sobald man seinen Wunsch eingegeben hat erscheint das Gewünschte, wie von Zauberhand. Doch wie funktioniert ein solcher Replikator? Im Moment sind die Nanomaschinen im Gespräch, die unseren Körper von Verkalkungen befreien sollen. Im 24. Jahrhundert werden diese sich bestimmt stark weiterentwickelt haben. Mit diesen Maschinen (sie müssten aber wirklich sehr klein sein) könnte man nun z.B. ein Wassermolekül nehmen und es in seine Bestandteile zerlegen. Ich würde zwei Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom erhalten. Wenn ich das nun mit genug Wassermolekülen mache und schließlich noch etwas Kohlenstoff dazugebe, kann ich mithilfe meiner kleinen Geräte die Elemente so anordnen, dass sie am Ende Ethanol bilden, so habe ich aus einigen Wasserstoffatomen, zwei Kohlenstoffatomen und einem Sauerstoffatom Trinkalkohol “gebastelt“. Ganz klar, so ein Gerät wird auch nur aus ein paar Atomen bestehen können und damit haben die Wissenschaftler heute noch Probleme, denn die Physik im atomaren Bereich ist die Physik ein wenig anders.