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Francois Viallet unterstützte ihn
sehr, übertrug ihm den Gebrauch des Kyosaku und die Lehrmethode
der Soto-Schule.
Er übte auch bei dem Rinzai-Meister Seki Yuho, der
bis zu seinem Tod einige Male in Wien zu Gast war.
Sein eigentlicher Meister aber ist Nagaya Kiichi Roshi,
der zehn Jahre hindurch jährlich zweimal nach Wien kam und
mit seinen Sesshin am Aufbau einer intensiven Zen-Gemeinschaft
mitwirkte. Als er mit 92 Jahren seine Reisen einstellte, beauftragte
er ausdrücklich Herrn Obermayer mit der Weiterführung
dieser Zen-Gruppe. Er starb fast 98-jährig 1993 und war bis
zuletzt in lebendigem Kontakt mit Wien.
Zur Zeit hat Herr Obermayer einen regen Austausch mit Claude
Durix, einem französischen Meister, der in Marokko lebt,
und mit Ama Arokiasamy SJ, einem indischen Zenmeister der
Sambo-Kyodan-Schule.
Am 7. Sept. 1996 überreicht ihm Claude Durix in einer schlichten
Zeremonie den "Nyoibo", den er von seinem Meister Sengoku Roshi
1959 erhalten hatte. Dieser Stab stammt von Meister Ingen Zenji,
der im 17. Jhdt. das Manpuku-ji Kloster in der Nähe von Kyoto
gegründet hatte.
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